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 Betreff des Beitrags: Re: Der schwere Weg
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2015, 18:26 
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Stefan hat geschrieben:
Du weisst es, also frag nicht.


Äh...ich nicht.

um Aufklärung bittend.................tribald


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 Betreff des Beitrags: Re: Der schwere Weg
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2015, 19:04 
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tribald hat geschrieben:
Stefan hat geschrieben:
Du weisst es, also frag nicht.


Äh...ich nicht.

um Aufklärung bittend.................tribald


Ich werde auch für Dich nicht brav über Marcellinus Stöckchen springen. ;) Er hat durchaus verstanden, worum es in meiner Analogie geht. Und jeder, der eine Suchmaschine hat und "Popper" eingeben kann, wird es innerhalb von 15 Minuten heraus finden. Wer jedoch hier und anderswo regelmässig liest und schreibt, wird ohnehin wissen, was gemeint ist. Das ist kein Mysterium, kein verzwicktes Rätsel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der schwere Weg
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2015, 19:46 
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Stefan hat geschrieben:
tribald hat geschrieben:
Stefan hat geschrieben:
Du weisst es, also frag nicht.


Äh...ich nicht.

um Aufklärung bittend.................tribald

Ich werde auch für Dich nicht brav über Marcellinus Stöckchen springen. ;) Er hat durchaus verstanden, worum es in meiner Analogie geht. Und jeder, der eine Suchmaschine hat und "Popper" eingeben kann, wird es innerhalb von 15 Minuten heraus finden. Wer jedoch hier und anderswo regelmässig liest und schreibt, wird ohnehin wissen, was gemeint ist. Das ist kein Mysterium, kein verzwicktes Rätsel.

Ich habe nicht verstanden, was du meinst, sonst hätte ich es nicht geschrieben. Ich habe dir auch kein Stöckchen hingehalten, jedenfalls nicht bewußt. Allerdings habe ich auch keine Lust, für einen Post anderer erst ne Viertelstunde zu googlen, nur um zu verstehen, was sie meinen. Dann endet unser kleiner Chat eben hier. Ist nicht persönlich gemeint.

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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."


- Friedrich Nietzsche


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 Betreff des Beitrags: Re: Der schwere Weg
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2015, 20:26 
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Marcellinus hat geschrieben:
Ist nicht persönlich gemeint.


Das fass ich auch nicht so auf. Ausserdem sind wir hier sowieso OT.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der schwere Weg
BeitragVerfasst: Sa 11. Jul 2015, 13:20 
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Stefan hat geschrieben:
Ausserdem sind wir hier sowieso OT.

Ja und?
Hier im Forum ist sowieso tote Hose :roll:
Also tu dir nix an wegen bissl OT...


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 Betreff des Beitrags: Re: Der schwere Weg
BeitragVerfasst: Sa 11. Jul 2015, 14:21 
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Beiträge: 771
Alice hat geschrieben:
Stefan hat geschrieben:
Ausserdem sind wir hier sowieso OT.

Ja und?
Hier im Forum ist sowieso tote Hose :roll:
Also tu dir nix an wegen bissl OT...

Du kommst mir gerade wie der Pastor vor, der vor fast leerer Gemeinde predigt, und mit seinem vorwurfsvollen Ton genau die trifft, die es nicht betrifft! Freu dich doch, dass es hier so harmonisch zugeht! ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Der schwere Weg
BeitragVerfasst: Do 5. Nov 2015, 08:11 
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Ich tu's mal hierhin.
Die Liebeserklärung von Horst Herrmann an Gott, rezensiert von Mynarek.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass so etwas Alterspanik ist.
Selbst wenn ich mir vorstelle, dass es tatsächlich diesen allumfassend liebenden Gott gibt, was soll ich mit diesem rosa Einhorn anfangen? Real ist, das Lea, unsere Enkelin, gesund geworden ist, real ist, dass das letzte Jahr ja ein böser Albtraum war, nur durch eine dünne Firnis des "Normallebens" verdeckt. Aus diesem Albtraum wachen Krickeline und ich langsam auf... Da soll es einen Gott geben, der "Trallala!!!" alles und jeden liebt??? Wie schön.... Ich tue einfach so, dass alles, was an Widerwärtigkeit, Boshaftigkeit, Rachsucht, Gemeinheit von Menschen über eben diesen Gott geschrieben wurde, einfach nicht mehr gültig ist und dann bin ich fröhlich gottgläubig, nur um mir diesen Transit durch das dunkle Tor etwas - wie soll ich sagen - zu versüßen??? Nein, so tief werde ich nicht sinken. Da bin ich mir sicher...
ullr

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"Jede Religion hat das Recht, verarscht zu werden." - Heute Show am 31. Okt 2014


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 Betreff des Beitrags: Re: Der schwere Weg
BeitragVerfasst: Do 5. Nov 2015, 10:56 
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ullr hat geschrieben:
Ich tu's mal hierhin.
Die Liebeserklärung von Horst Herrmann an Gott, rezensiert von Mynarek.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass so etwas Alterspanik ist.
Selbst wenn ich mir vorstelle, dass es tatsächlich diesen allumfassend liebenden Gott gibt, was soll ich mit diesem rosa Einhorn anfangen? Real ist, das Lea, unsere Enkelin, gesund geworden ist, real ist, dass das letzte Jahr ja ein böser Albtraum war, nur durch eine dünne Firnis des "Normallebens" verdeckt. Aus diesem Albtraum wachen Krickeline und ich langsam auf... Da soll es einen Gott geben, der "Trallala!!!" alles und jeden liebt??? Wie schön.... Ich tue einfach so, dass alles, was an Widerwärtigkeit, Boshaftigkeit, Rachsucht, Gemeinheit von Menschen über eben diesen Gott geschrieben wurde, einfach nicht mehr gültig ist und dann bin ich fröhlich gottgläubig, nur um mir diesen Transit durch das dunkle Tor etwas - wie soll ich sagen - zu versüßen??? Nein, so tief werde ich nicht sinken. Da bin ich mir sicher...
ullr


Eigentlich war ich versucht, eine Erwiderung darauf zu schreiben. Die sollte darstellen, wie Gottesbilder entstanden sind, welche Eigenschaften sie im Laufe ihrer langen Geschichte entwickelt (und auch wieder verloren) haben, zu welchen Zwecken sich Menschen ihrer bedienen und welche beabsichtigten oder auch unbeabsichtigten Folgen das gehabt hat und noch hat.

Aber wo will man da anfangen und was nützt es? Die Gläubigen überzeugt man doch nicht, und bei den Nichtgläubigen tritt man in besten Falle offene Türen ein. Außerdem habe ich den Eindruck, daß ich mich schon zu viel mit Glauben, Religionen und Gottesvorstellungen beschäftigt habe. Einen interessanten Gedanken, den ich bei dem Soziologen Norbert Elias gefunden haben, möchte ich aber noch beisteuern:

„Alte Legenden wie die von der Vertreibung Adams und Evas aus dem Paradies, aber auch andere aus unserer eigenen Zeit, zeigen immer wieder das bereits erwähnte Muster, das sich im gegenwärtigen Mythos der »Natur« findet: Was Menschen als gut für sich bewerten, wird außermenschlichen Instanzen zugerechnet, und nur was sie als schlecht ansehen, gilt als das Werk der Menschen selbst. Zweifellos können Menschen als Gruppen und Individuen sich selbst und einander der schlimmste Feind sein. Sie fügen einander große Leiden und Schmerzen zu, häufig genug im Namen ihrer Götter oder luftiger Ideale. Sie misstrauen einander in hohem Maße, und allzu oft ist ihr Misstrauen gerechtfertigt. Voneinander im Stich gelassen und von Gefahren umringt, suchen sie Zuflucht bei Phantasiegestalten und setzen ihr Vertrauen in sie. Und während diese Gestalten tatsächlich keinerlei Hilfe bieten, kann man jedenfalls davon träumen, dass sie es tun. Bei Geschöpfen der Phantasie ist man, trotz oder wegen ihres illusionären Charakters, vor Enttäuschungen sicher.

Obwohl aber die Menschen in ihrem Umgang miteinander oft unzuverlässig und boshaft sind, gibt es doch auch viel Freundlichkeit, die sie einander schenken. Es gibt Vertrauen, das nie gebrochen wird. Wenn man eine gewisse Distanzierung aufbringt, ist unschwer zu sehen, dass die Menschheit auf ihrem ungeplanten Weg sogar in bezug auf die Humanisierung des sozialen Zusammenlebens viel erreicht hat und noch mehr erreichen kann; denn sie befindet sich ganz ohne Zweifel immer noch in einer Frühphase ihrer Entwicklung.

Einige ihrer Mitglieder beginnen soeben, sich dieses Entwicklungspotentials bewusst zu werden, ohne jedoch bereits voll zu begreifen, dass solche Kräfte als Gegengewicht bestimmte Zwänge erfordern. Auf lange Sicht wird vielleicht deutlicher werden, dass in dieser Welt keine Zuverlässigkeit, keine Güte und Zuneigung, keine Liebe und keine Hilfe zu haben ist außer der, die von Menschen zu Menschen geht. Viel bleibt noch zu tun, bevor mehr Menschen als heute diese Feststellung akzeptieren, und zwar als das akzeptieren können, was sie ist, als ein Stück Tatsachenwissen, und bevor sie ihr Handeln darauf einzurichten vermögen.

Bis dahin werden nicht wenige fortfahren, ihr großes Bedürfnis nach einem Heilmittel gegen die Unsicherheiten, die Not und Vergänglichkeit ihres Lebens auf Symbole zu projizieren, die sie selbst geschaffen haben. Sie werden weiter ihr Vertrauen in sie setzen und sie in ihrer Vorstellung mit der Fähigkeit ausstatten, all diesen Bedürfnissen abzuhelfen, denen, soweit eine Abhilfe überhaupt möglich ist, nur Menschen selbst abhelfen können.


(Norbert Elias – Über die Natur)

Hervorhebungen von mir.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der schwere Weg
BeitragVerfasst: Do 5. Nov 2015, 12:08 
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Hallo Mercellinus,
Zitat:
Auf lange Sicht wird vielleicht deutlicher werden, dass in dieser Welt keine Zuverlässigkeit, keine Güte und Zuneigung, keine Liebe und keine Hilfe zu haben ist außer der, die von Menschen zu Menschen geht.

Genau das ist ist. Genau das ist mir bei den vielen Besuchen im Klinikum aufgefallen, wie sich die Eltern der kranken Kinder gegenseitig gestützt und getröstet haben. Wie sie versuchten, ihren Optimismus aufrechtzuerhalten und diesen Optimismus weiterzugeben...
Ich liebe Mythen, Sagen und es ist häufig faszinierend die Aussagen, die dahinterstehen, zu untersuchen oder alte Mythen in neue Weltbilder einzubinden. Aber das sind gedankliche Spielereien. Kann man gut mit Playmobil- und Schleich-Figuren nachspielen.... ;)
Aber wirklich helfen und auch trösten können nur Menschen. Kein Gott ist dazu fähig. Wie auch....
ullr

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 Betreff des Beitrags: Re: Der schwere Weg
BeitragVerfasst: Do 11. Aug 2016, 07:01 
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Beiträge: 1096
In mykath schreibt Mecky, da geht es um Gottesbilder ob transzendent oder immanent, Zitat:
Zitat:
Diese Welt, der es scheyßegal ist, wie es mir geht, wie es Dir geht oder wie es sonst jemandem geht, soll Gott sein?
Also: Nicht wirklich.

Doch, es ist wirklich. Jede schwere Krankheit eines Kindes, jedes Hospiz, in dem Kinder betreut werden, beweist es.
Marc Aurel, sinngemäß zitiert:
Zitat:
Ärgere Dich nicht über die Welt... sie kümmert sich nicht drum.

[MM Modus ]
Als ich meiner Enkelin ein Abenteuer von Odysseus vorlas:
"und die Flügel der Sirenen schillerten in allen Farben" kam von ihr ziemlich ernsthaft: "Wie die Flügel der Libellen..." [/MM Modus]
Das ist die Welt. :D
ullr

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