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BeitragVerfasst: Di 14. Apr 2015, 18:12 
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Es gibt sie noch, die guten Nachrichten! :)

"Von den Befragten aus Deutschland gaben lediglich 34 Prozent an, eine religiöse Person zu sein. Als nichtreligiös bezeichneten sich 42 Prozent. Weitere 17 Prozent meinten, überzeugte Atheisten zu sein. Die Umfrageergebnisse untermauern die schon länger existierende Diagnose, dass insbesondere die kirchliche Bindung der deutschen Bevölkerung nur noch sehr begrenzt Rückschlüsse auf die innerliche Verbundenheit der Menschen zu den Glaubenssätzen und theologischen Positionen der jeweiligen Religionsgemeinschaften zulässt."

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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."


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BeitragVerfasst: Mi 15. Apr 2015, 07:12 
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Marcellinus hat geschrieben:
Es gibt sie noch, die guten Nachrichten! :)

"Von den Befragten aus Deutschland gaben lediglich 34 Prozent an, eine religiöse Person zu sein. Als nichtreligiös bezeichneten sich 42 Prozent. Weitere 17 Prozent meinten, überzeugte Atheisten zu sein. Die Umfrageergebnisse untermauern die schon länger existierende Diagnose, dass insbesondere die kirchliche Bindung der deutschen Bevölkerung nur noch sehr begrenzt Rückschlüsse auf die innerliche Verbundenheit der Menschen zu den Glaubenssätzen und theologischen Positionen der jeweiligen Religionsgemeinschaften zulässt."

Jo, das ist ein sehr interessanter Artikel. Aber tausend Befragungen pro Land... so über den Daumen gepeilt. Wie sorgfältig wurden die Befragten vorher ausgewählt? Wie sah der Fragebogen aus? Welche Randbemerkungen wurden "mitgenommen" in die Bewertung?
Ich habe gegen diese Befragungen ein ziemlich tiefes Mißtrauen, obwohl ich Gallup für ein seriöses Institut halte.
Wie sehen eigentlich Reaktionen der Nichtreligiösen auf religiöse Zumutungen aus? Ich wunder mich immer mehr, was wir uns eigentlich alles gefallen lassen von religiösen Spinnern. Ich habe hier eine Nachricht reingestellt, dass ein gutes Theaterstück über Anne Frank, das in einer vergammelten Kirche, die kaum noch besucht wird aufgeführt werden sollte, auf Druck von Beschwerden abgesetzt wurde. Als Reaktion auf diese Zumutung habe ich EINEN Leserbrief gelesen. Und der kam von einem Katholiken. Gut, ich habe auch nicht geschrieben...
Wenn man sich überlegt, dass der Einfluss religiöser Spinnereien auf Bildung eher steigt- wenn ich da die Parolen von Wilders in Dresden höre, wird mir schlecht, sie sind dreckig-populär-faschistisch, und die größte Scheiße daran ist, dass sie teilweise richtig sind. In den Schulen wird der primitive Islam als Religionsfach eingeführt, anstatt jetzt die Chance zu nutzen, diesen ganzen schwachsinnigen religiösen Kram aus dem Unterricht rauszuwerfen. Wenn religiöse Spinner soweit Einfluss auf unsere Gesetzgebung haben, dass grundlegende Menschenrechte gesetzgeberisch ausgehebelt werden, dann ziehe ich den Schluss dass religiöse Ideologien eher einen steigenden Einfluss haben. Wenn ich mir die schleimigen Antworten von Politikern und Politikerinnen anhöre, wenn ich sie auf das Thema persönlich anspreche, sie fangen immer so an: "Ja Sie haben ja recht, und ich bin ja auch dagegen..."
Meine Faust will in sein/ihr Gesicht und darf nicht......
Doch doch, so wütend werde ich da schon. Diese Leute machen unsere weltoffene Demokratie kaputt...
Die Botschaft höre ich gern, aber sie spiegelt nicht die Machtverhältnisse wieder.
ullr

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BeitragVerfasst: Mi 15. Apr 2015, 08:53 
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ullr hat geschrieben:
Jo, das ist ein sehr interessanter Artikel. Aber tausend Befragungen pro Land... so über den Daumen gepeilt. Wie sorgfältig wurden die Befragten vorher ausgewählt? Wie sah der Fragebogen aus? Welche Randbemerkungen wurden "mitgenommen" in die Bewertung?
Ich habe gegen diese Befragungen ein ziemlich tiefes Mißtrauen, obwohl ich Gallup für ein seriöses Institut halte.

Dein Mißtrauen ist sicher berechtigt. Aber die Befragung bestätigt zumindest bzgl. Deutschland doch nur, was wir tagtäglich beobachten können. Die Menschen können mit religiösem Glauben immer weniger anfangen.

Alte Gewißheiten verflüchtigen sich, weil die soziale Kontrolle nicht mehr da ist, die früher Konformität erzwungen hat. Übrig bleiben Traditionen, alte Abhängigkeiten und Desinteresse auf der einen Seite ("gut katholisch, gloob an nix") und religiöser "Wildwuchs" auf der anderen. All die "Privatreligiösen", die sich jeder seine persönliche "Wahrheit" zurechtbastelt, sind ein deutliches Zeichen.

ullr hat geschrieben:
Wie sehen eigentlich Reaktionen der Nichtreligiösen auf religiöse Zumutungen aus? Ich wunder mich immer mehr, was wir uns eigentlich alles gefallen lassen von religiösen Spinnern. [...]
Wenn man sich überlegt, dass der Einfluss religiöser Spinnereien auf Bildung eher steigt [...] In den Schulen wird der primitive Islam als Religionsfach eingeführt, anstatt jetzt die Chance zu nutzen, diesen ganzen schwachsinnigen religiösen Kram aus dem Unterricht rauszuwerfen. Wenn religiöse Spinner soweit Einfluss auf unsere Gesetzgebung haben, dass grundlegende Menschenrechte gesetzgeberisch ausgehebelt werden, dann ziehe ich den Schluss dass religiöse Ideologien eher einen steigenden Einfluss haben. [...]
Die Botschaft höre ich gern, aber sie spiegelt nicht die Machtverhältnisse wieder.
ullr

Was hattest du denn erwartet? Daß die Kleriker still und heimlich abtreten, und auf all die schönen Pfründe, und vor allem auf die Macht verzichten?

Gerade weil ihnen die Leute davonlaufen, versuchen sie auf anderen, und sei es noch so krummen Wegen die Kontrolle nicht weiter zu verlieren oder sogar zurückzugewinnen. Skrupel darfst du da nicht erwarten.

Die Moslems haben es vorgemacht, wie viel man mit Gewalt und Rücksichtslosigkeit erreichen kann. Ob in Rußland, in Ungarn oder in der Türkei. überall versuchen Politiker mit Hilfe der Religiösen mit demokratischen Mitteln die Demokratie abzuschaffen. Die Macht der Religion über die geistig Schwachen ist nun einmal groß. Den Rest machen Wahlfälschung, Verfassungsänderungen, Pressekontrolle und im Zweifel die Schlagstöcke der Polizei.

In Deutschland bewahrt uns vermutlich die hohe Anzahl von Ungläubigen vor dem Schlimmsten. Da versucht "Mutti" die Verdummung der Menschen eben auf andere Art und Weise - Brot und Spiele. Wann ist eigentlich die nächste Weltmeisterschaft?

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BeitragVerfasst: Mi 15. Apr 2015, 10:19 
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Marcellinus hat geschrieben:
...
Was hattest du denn erwartet? Daß die Kleriker still und heimlich abtreten, und auf all die schönen Pfründe, und vor allem auf die Macht verzichten?
...

Als idealistischer Atheist habe ich mal erwartet, das Religiöse, wenn sie denn auf massive Widersprüche zwischen der Ausübung ihrer Religion und den allgemeinen Menschenrechten stoßen, im Namen der Vernunft, der Rechtsstaatlichkeit und der Demokratie darauf verzichten, ihre Religion buchstabengetreu auszuführen. Gerade in Deutschland habe ich das erwartet. Hier geht es nicht um Gebimmel oder Tanzen oder um 'ne Fronleichnamsprozession.
Aber vor drei Jahren ist da für mich eine Welt zusammengebrochen. Seitdem gibt es für mich nur noch Religioten, und mir ist es grad scheißegal, ob ich andere damit verletze oder nicht. Egal, ob Christen, Muslime oder Juden, alles die gleich Mischpoke. Da sind nur graduelle Unterschiede, ob aus religiösen Gründen ein Arzt getötet, ein Kind verstümmelt oder ein "Ungläubiger" geschächtet wird.
Aber ich bin mir sicher, die Zeit wird es richten. So oder so...
ullr

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BeitragVerfasst: Mi 15. Apr 2015, 11:22 
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ullr hat geschrieben:
Aber vor drei Jahren ist da für mich eine Welt zusammengebrochen. Seitdem gibt es für mich nur noch Religioten, und mir ist es grad scheißegal, ob ich andere damit verletze oder nicht. Egal, ob Christen, Muslime oder Juden, alles die gleich Mischpoke. Da sind nur graduelle Unterschiede, ob aus religiösen Gründen ein Arzt getötet, ein Kind verstümmelt oder ein "Ungläubiger" geschächtet wird.
Aber ich bin mir sicher, die Zeit wird es richten. So oder so...
ullr

Ja, es war nicht zu übersehen! Du bist ja seitdem auch nicht leise gewesen! Ich hoffe, du gestattest mir trotzdem einen Einspruch.

ich sehe einen Unterschied zwischen der Tötung eines Menschen und der Beschneidung eines Knaben (mir wäre das in meiner Kindheit fast auch passiert, aus medizinischen Gründen). Ich erinnere mich noch gut, daß bis vor einigen Jahren immer mal wieder das Thema aufkam, wie "gesund" und "vernünftig" die Beschneidung von Jungen sei. Empfehlungen dieser Art kamen meines Wissens sogar von den UN.

Erst das Gerichtsurteil aus Köln hat dann in Deutschland diese Diskussion angestoßen, die aufgrund der speziellen deutschen Geschichte sofort solche Wellen schlug, und von da ab an einer rationalen Debatte kaum noch zugänglich war.

Seitdem haben sich immer mehr medizinische Fachleute zu Wort gemeldet und damit das Unbehagen bestätigt, daß ich aus persönlichen Gründen seit meiner frühen Jugend habe, nur bis vor kurzem nicht mit Fakten belegen konnte und im Gegenteil in schwachen Augenblicken für eine meiner irrationalen Ängste hielt. So ändern sich die Zeiten! :D

Offenbar im Gegensatz zu dir bin ich nicht der Ansicht, daß man das Problem mit dem Gesetzbuch lösen kann. Menschen sind zu weiten Strecken irrationale Wesen, und ändern eine Einstellung, die auch auch vom Rest der Welt bis vor wenigen Jahren für eine gute Sache gehalten wurde, nicht von heute auf morgen.

Verrückterweise gab schon einmal in Deutschland ein starke Bewegung gegen die Knabenbeschneidung, am Beginn des 20. Jh. unter den Reformjuden. Diese Bewegung ist allerdings, wie so vieles andere, gute dem Nazi-Terror zum Opfer gefallen. Übrig blieben die Orthodoxen, die heute auch unter den deutschen Juden die Mehrheit stellen, und aus der Nazizeit nicht ganz unverständlich den Schluß gezogen haben, jede Art von Anpassung sei von Übel. Ratschläge von deutscher, nichtjüdischer Seite kommen da nicht gut an. Das mag man nicht mögen, aber es ist so.

Die Knabenbeschneidung, wie Beschneidungen überhaupt, ist eine inhumane Praxis, darin stimmen wir sicher überein. Aber für mich ist das im Bezug auf die Knabenbeschneidung eine ziemlich neue Erkenntnis, und das geht den meisten Menschen wohl nicht anders. Ich habe sie gern zur Kenntnis genommen, aber mir stand auch keine gefühlsbeladene Tradition im Wege.

Der "Homo Sapiens", die Menschen, verwenden das bißchen Vernunft, das sie besitzen (und meistens auch noch überschätzen) nur, wenn nichts anderes dagegenspricht oder es sich wirklich nicht vermeiden läßt. Ich mache da keine Ausnahme, weshalb mein Wahlspruch lautet: Wir sollten unseren Gefühlen nicht erlauben, unser Denken zu beherrschen. "Sollten!" Konjunktiv! ;)

Ich denke, daß eine Tradition, die 2000 Jahre alt ist, und wie gesagt bis vor kurzem kaum kritisiert wurde, nicht von heute auf morgen verschwindet und wenn dann nur von innen, nicht von außen. Ich denke, die Mehrheitsgesellschaft (in diesem Fall ist es eine klare Mehrheit) sollte die Tatsachen publizieren, damit durchaus auch ein bißchen nerven (wenn man den Eindruck hat, daß das hilft, sonst nicht), und denen, die sich aus bisherigen Traditionen auch auf diesem Gebiet lösen wollen, Unterstützung gewähren (bisher unterstützt unsere Politik ja wesentlich die Konservativen). Mehr können wir, denke ich, nicht tun.

Und vor allem sich nicht aufregen über etwas, was man nicht ändern kann. Ich weiß., leichter gesagt als getan. ;)

P.S.: Noch ein Wahlspruch, diesmal aus meiner Zeit als Lehrer: "Wer lächelt, statt zu toben, ist immer der Stärkere." Vielleicht nicht auf kurze Sicht, aber auf Dauer. :lol:

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BeitragVerfasst: Mi 15. Apr 2015, 13:54 
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Marcellinus hat geschrieben:
ullr hat geschrieben:
Aber vor drei Jahren ist da für mich eine Welt zusammengebrochen....
Aber ich bin mir sicher, die Zeit wird es richten. So oder so...
ullr

Ja, es war nicht zu übersehen! Du bist ja seitdem auch nicht leise gewesen! Ich hoffe, du gestattest mir trotzdem einen Einspruch.

ich sehe einen Unterschied zwischen der Tötung eines Menschen und der Beschneidung eines Knaben ...

Ja, Du derfst dat! ;)
Na klar, ich auch. Nur, in beiden Fällen werden grundlegende Menschenrechte verletzt, die eigentlich das Richtmaß unserer Gesetzgebung sein sollten. Ich habe es extrem gesagt, aber im Augenblick fühle ich da extrem. Ich denke, in beiden Fällen kann man keine Kompromisse schließen.
Zitat:
...
Und vor allem sich nicht aufregen über etwas, was man nicht ändern kann. Ich weiß., leichter gesagt als getan. ;)
...

Wenn ich mich über diese Dinge nicht mehr aufrege , liege ich in der Kiste. ;)
Zitat:
P.S.: Noch ein Wahlspruch, diesmal aus meiner Zeit als Lehrer: "Wer lächelt, statt zu toben, ist immer der Stärkere." Vielleicht nicht auf kurze Sicht, aber auf Dauer. :lol:

Das "immer" bestreite ich. :D Ansonsten ist da schon was dran.
ullr

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BeitragVerfasst: Mi 15. Apr 2015, 21:28 
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Marcellinus hat geschrieben:
Es gibt sie noch, die guten Nachrichten! :)

"Von den Befragten aus Deutschland gaben lediglich 34 Prozent an, eine religiöse Person zu sein. Als nichtreligiös bezeichneten sich 42 Prozent. Weitere 17 Prozent meinten, überzeugte Atheisten zu sein. Die Umfrageergebnisse untermauern die schon länger existierende Diagnose, dass insbesondere die kirchliche Bindung der deutschen Bevölkerung nur noch sehr begrenzt Rückschlüsse auf die innerliche Verbundenheit der Menschen zu den Glaubenssätzen und theologischen Positionen der jeweiligen Religionsgemeinschaften zulässt."


Überzeugt mich nicht wirklich, diese Umfrage. Wenn eine Mehrheit sich als atheistisch bezeichnen würde, dann wäre es wohl möglich, eine allgemeine gesellschaftliches Umdenken zu erreichen.
Aber so ist es einfach nur Bequemlichkeit. Ich gehe eher davon aus, dass bei entsprechendem Druck (Arbeitsplätze,Kindergärten etc) die allermeisten sofort von ihrem "nichtreligiösen" Abstand nehmen werden. Siehe Tatbestand neue Länder.
Den Funktionären des Aberglaubens ist es völlig egal, wieviel Leute tatsächlich hinter ihrem religiösen Wahn stehen. Solange das nicht ihre Plätze an der Macht und am Geld tangiert, isses ihnen Wurscht.
Aktuelles Beispiel: Am vergangenen Sonntag war "weißer Tag" Kommunion oder sowas. Die hiesige Tageszeitung meldete voller Stolz die Teilnahme von etwas mehr als 500 Kindern. Dass weitaus mehr eben nicht an dieser Feier mitgemacht haben, wurde mit keinem Wort erwähnt. Wenn das die Zeugen machen, kommt höchstens eine belustigende Meldung oder eine Warnung über die Gefahr des Aberglaubens.
Mit anderen Worten, die Kirchen sind nicht wirklich in ihrer Schmarotzer Existenz bedroht. Die haben auch mit großem Vergnügen mitbekommen, dass sich der Wind wieder zu drehen beginnt.
Jetzt droht ja der Islam. Da gibt es nicht wenige, die da meinen, wir müssten als Gegengewicht zu unserem eigenen Aberglauben zurückkehren. Denen das Feld nicht kampflos überlassen. Und das sind keine frommen Kirchgänger, keineswegs.
Tja, ich weiß, ich wiederhole mich in der Darlegung meines Pessimismus. :) .
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Und alte vertrate Gewohnheiten einfach so aufgeben, Nee, lass man. Soo schlimm wird's wohl dann doch nicht sein.
Wo doch Kirchens so viel Gutes tun.

sich langsam wirklich miesepetrig fühlend...............tribald


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BeitragVerfasst: Mi 15. Apr 2015, 21:58 
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tribald hat geschrieben:
sich langsam wirklich miesepetrig fühlend...............tribald

Na, ein bißchen mehr Optimismus könnte nicht schaden! Du kennst doch den alten Spruch von Karl Schiller: "Der Karren zieht sich beständig selbst aus dem Dreck. Man muß ihm nur zurufen: Die Richtung stimmt!" :lol:

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BeitragVerfasst: Do 16. Apr 2015, 20:32 
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Bilder in einem katholischen Kindergarten.
Fairerweise sage ich aber dazu, dass ich sowas im Kindergarten von Lea noch nicht gesehen habe. Ich habe auch noch nie gemerkt, dass Lea irgendwie indoktriniert wird. Ich denke, das liegt auch stark an den Erzieherinnen.
Diese dämliche Schlussfolgerung, dass man selber Christus ans Kreuz nagelt, wenn man seinem Nachbarn Böses tut taucht aber in jeder zweiten Karfreitagspredigt auf. Spätestens dann. Sonst unregelmäßig über's Jahr verstreut.
Gute Methode, Schuldbewußtsein zu züchten.
:D
ullr

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BeitragVerfasst: Do 16. Apr 2015, 20:54 
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ullr hat geschrieben:
Bilder in einem katholischen Kindergarten.
Fairerweise sage ich aber dazu, dass ich sowas im Kindergarten von Lea noch nicht gesehen habe. Ich habe auch noch nie gemerkt, dass Lea irgendwie indoktriniert wird. Ich denke, das liegt auch stark an den Erzieherinnen.

Wir haben unsere Kinder in der Zeit vor Ostern möglichst aus dem Kindergarten genommen. Ev. wie kath. können zu bestimmten Zeiten offenbar nicht darauf verzichten, kleine Kinder mit ihren Horrorgeschichten zu traktieren.

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