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 Betreff des Beitrags: Re: Universitäte Pseudowissenschaft
BeitragVerfasst: So 6. Sep 2015, 11:24 
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rhabarbarum hat geschrieben:
Du bist mit keinem Wort auf meine Argumentation eingegangen ...

Ich wüßte nicht, wo da ein Argument war. Daß das Denken von Menschen auf bio-physikalischen Grundlagen beruht, bestreitet niemand. Zu erklären wäre, warum sich dieses Denken ändert, ohne daß sich die bio-physikalischen Grundlagen ändern, und da ist die Biologie mit ihrem Latein am Ende.

rhabarbarum hat geschrieben:
Und woher willst du denn so genau wissen, ob sich die genetischen Eigenschaften des Menschen nicht geändert haben? Lass mich an deinem Wissen teil haben, so denn du es da hast.

Du stellst eine Behauptung auf, also ist es auch an dir den Beweis zu führen. Auf den Nachweis, daß zB. der Prozeß der Industrialisierung mit all den psychologischen wie sozialen Veränderung auf genetische Änderungen zurückzuführen ist, wäre ich gespannt. Nein, im Ernst, das ist Blödsinn, und das weißt du auch.

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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."


- Friedrich Nietzsche


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 Betreff des Beitrags: Re: Universitäre Pseudowissenschaft
BeitragVerfasst: Mo 7. Sep 2015, 11:44 
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Na ja, wer hier Behauptungen aufstellt und keinen Beweis führt lass ich mal dahingestellt... ich bin ja nicht so.
Du hängst immer noch einer ziemlich alten Vorstellung an, dass nämlich 'Verhalten' aus der Luft fällt und das Genom ewige Zeiträume braucht um sich zu verändern.

Und nur weil du was für 'Blödsinn' hältst, heißt das nicht, dass das auch so ist.
Verhalten hat eine genetische Ursache, das Verhalten wiederum wirkt auf das Genom zurück. Das ist weder in die eine, noch in die andere Richtung eine Einbahnstraße. Schnelle Veränderungen und damit ein schnelles Reagieren auf Umweltveränderungen geschehen z.B. durch das 'an- und ausschalten' von Genen.

Und nein, einfach ist das Aufdröseln der Beziehung zwischen Verhalten und Genom und deren Wechselwirkung nicht. Da es z.B. nicht um 'einVerhalten/einGen' geht sondern immer um ein Zusammenspiel vieler Gene und vieler Einflüsse.

Dein Augenmerk geht sehr auf gesellschaftliche und kulturelle Einflüsse, aber wie die sich entwickeln, dazu lieferst du keinerlei Ideen. Alle biologischen Komponenten die Verhalten zu Grunde liegen tust du als 'Blödsinn' ab. Meine Argumente negierst du und behauptest 'da wären keine gewesen'. Wirst sogar beleidigend, indem du behauptest, ich würde wissentlich Blödsinn verbreiten.
Da bekomme ich doch den Eindruck, dass es um eine Denkrichtung geht die dir nicht in den Kram passt.
Ich finde das Zusammenspiel von Verhalten und dessen biologischen Anteilen und den soziologischen/gesellschaftlichen Auswirkungen davon spannend und einen Ansatz der evt. zu einem besseren Verstehen leiten kann.

Hier was vom Spektrum
Wie Gene das Sozialverhalten prägen und umgekehrt

J Gerontol B Psychol Sci Soc Sci. 2005 Mar;60 Spec No 1:65-76.
Social context in gene-environment interactions: retrospect and prospect.
Shanahan MJ, Hofer SM.
Abstract
While many behavioral scientists believe that gene-environment (GE) interactions play an important and perhaps pervasive role in human development and aging, little attention has been devoted to a fundamental conceptual issue: What is it about social context that could alter gene expression? ... In turn, these insights call for the integration of life course sociology and behavioral genetics to foster ways of studying genes, context, and aging.

Curr Biol. 2015 Jun 15;25(12):1661-5. doi: 10.1016/j.cub.2015.04.059. Epub 2015 Jun 4.
Genomic signatures of cooperation and conflict in the social amoeba.
Ostrowski EA et al.
Abstract
Cooperative systems are susceptible to invasion by selfish individuals that profit from receiving the social benefits but fail to contribute. These so-called "cheaters" can have a fitness advantage in the laboratory, but it is unclear whether cheating provides an important selective advantage in nature. We used a population genomic approach to examine the history of genes involved in cheating behaviors .....

(wer Interesse an den Papers hat, kann mich kontaktieren)


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 Betreff des Beitrags: Re: Universitäre Pseudowissenschaft
BeitragVerfasst: Mo 7. Sep 2015, 11:56 
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Beiträge: 771
rhabarbarum hat geschrieben:
Du hängst immer noch einer ziemlich alten Vorstellung an, dass nämlich 'Verhalten' aus der Luft fällt ...


Wie kommst du auf dieses schmale Brett? Aber wenn es dich interessiert, wäre: Norbert Elias, Über den Prozeß der Zivilisation ein guter Anfang. ;)

Ich habe nur keine Lust, über Prozeßsoziologie zu referieren, wenn es niemanden interessiert.

P.S.: Wenn du es lieber etwas kürzer, dafür theoretischer haben möchtest:
Norbert Elias: Was ist Soziologie?

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 Betreff des Beitrags: Re: Universitäre Pseudowissenschaft
BeitragVerfasst: Di 8. Sep 2015, 22:09 
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Marcellinus hat geschrieben:
Wie kommst du auf dieses schmale Brett?

Ach weißt du Marcellinus, du kannst dir deine Bretter sonst wo hin schieben. Zumindest weiß ich jetzt wieder, warum ich weg war. Und tschüss.


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 Betreff des Beitrags: Re: Universitäre Pseudowissenschaft
BeitragVerfasst: Di 8. Sep 2015, 23:01 
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Beiträge: 771
rhabarbarum hat geschrieben:
Marcellinus hat geschrieben:
Wie kommst du auf dieses schmale Brett?

Ach weißt du Marcellinus, du kannst dir deine Bretter sonst wo hin schieben. Zumindest weiß ich jetzt wieder, warum ich weg war. Und tschüss.

Ein umwerfendes "Argument".

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