Aktuelle Zeit: Mo 16. Jul 2018, 03:40

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 46 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5  Nächste
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: Di 15. Nov 2016, 07:29 
Offline

Registriert: Di 17. Mär 2015, 19:16
Beiträge: 60
Stefan hat geschrieben:
Danke, mehr muss ich nicht lesen. Du bist ein Troll. Du würdest uns allen einen Gefallen tun, wenn Du Dir woanders einen Spielplatz suchst.


Alles gut, alles bestens... :)

Wenn die Argumente ausgehen, dann wird etwas Unbestimmtes, nicht konkret Fassbares, wie es im Begriff Troll sich wiederfindet, genommen, um eine Verschiebung der Debatte hin zum Diskreditieren vorzunehmen....

alles gut.....ich erinnere mich an deine überragenden Beiträge mit triefenden Anwürfen an dir missliebige erscheinende Debattenteilnehmern auf deiner Hauspostille damals.....

alles gut.......und keine Bange, war nur mal so ein kurzer Besuch....vielleicht irgendwann mal ein kleiner Blick wieder hier rein.

Ciao mio caro...... ci vediamo.....una volta o l'altra ........machet juuuut


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: Di 15. Nov 2016, 14:28 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mi 17. Apr 2013, 18:53
Beiträge: 140
Och, isser jetzt weg? War doch harmlos.

abbaJazz hat geschrieben:
....
....., weil ihm etwas fehlt, das in dem ewigen Spannungsverhältnis zwischen fides et ratio immanent ist. So hat jeder seine Mängel.....
"fides et ratio immanent" uiuiui ein ganz gelehrter Bild
hiermit war also gemeint, dass Leuten die nicht glauben 'etwas' fehlt? Bild Oder hab ich da was nicht verstanden.

Was ich interessant finde ist, dass Glaubende ihre Lücken immer mit diesem Gott auffüllen müssen. Die, die Schwierigkeiten mit dem Gott haben setzen dann das 'ETWAS' ein und schwups ist der 'Itsist' oder auch 'Ewasist' fertig. Nett.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: Di 15. Nov 2016, 22:24 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: So 14. Apr 2013, 09:59
Beiträge: 772
rhabarbarum hat geschrieben:
Och, isser jetzt weg? War doch harmlos.

abbaJazz hat geschrieben:
....
....., weil ihm etwas fehlt, das in dem ewigen Spannungsverhältnis zwischen fides et ratio immanent ist. So hat jeder seine Mängel.....
"fides et ratio immanent" uiuiui ein ganz gelehrter Bild
hiermit war also gemeint, dass Leuten die nicht glauben 'etwas' fehlt? Bild Oder hab ich da was nicht verstanden.

Was ich interessant finde ist, dass Glaubende ihre Lücken immer mit diesem Gott auffüllen müssen. Die, die Schwierigkeiten mit dem Gott haben setzen dann das 'ETWAS' ein und schwups ist der 'Itsist' oder auch 'Ewasist' fertig. Nett.


Es ist halt das wechselseitige Mißverstehen zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen. Gläubige sind der Ansicht, daß dem Weltbild von Nichtgläubigen etwas Wichtiges fehlt, weil es, der Glaube, ihnen wichtig ist. Die Nichtgläubigen hingegen sind der Ansicht, daß die Gläubigen dem Bild von dieser Welt etwas Überflüssiges hinzufügen, weil es ihnen überflüssig erscheint. Ich sehe, auch nach vielen Jahren der Diskussion, nicht, wie man zwischen diesen Positionen vermitteln kann. Man kann sie maximal hinnehmen. Das geht umso leichter, je ähnlicher die Vorstellungen über die reale Welt sind. Wo der Glaube aber auch die Wahrnehmung der Wirklichkeit dominiert, steht man einfach auf verschiedenen Seiten.

_________________
"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."


- Friedrich Nietzsche


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: Di 15. Nov 2016, 23:52 
Offline

Registriert: So 14. Apr 2013, 13:54
Beiträge: 149
Marcellinus hat geschrieben:
Wo der Glaube aber auch die Wahrnehmung der Wirklichkeit dominiert, steht man einfach auf verschiedenen Seiten.


Ich denke nicht, dass der Glaube in der "Diskussion", die hier statt gefunden hat, das ausschlaggebende Problem war. Es war einfach keine Diskussion, es war eine Art Spiel, aber kein offenes, faires Spiel - weil derjenige, der nur spielen wollte, es bis zum Schluss so aussehen lassen wollte, als ginge es tatsächlich um eine Diskussion.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: Mi 16. Nov 2016, 09:47 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: So 14. Apr 2013, 09:59
Beiträge: 772
Stefan hat geschrieben:
Marcellinus hat geschrieben:
Wo der Glaube aber auch die Wahrnehmung der Wirklichkeit dominiert, steht man einfach auf verschiedenen Seiten.


Ich denke nicht, dass der Glaube in der "Diskussion", die hier statt gefunden hat, das ausschlaggebende Problem war. Es war einfach keine Diskussion, es war eine Art Spiel, aber kein offenes, faires Spiel - weil derjenige, der nur spielen wollte, es bis zum Schluss so aussehen lassen wollte, als ginge es tatsächlich um eine Diskussion.


Deshalb war meine Antwort auch an rhabarbarum gerichtet.

_________________
"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."


- Friedrich Nietzsche


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: Mi 16. Nov 2016, 12:35 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mi 17. Apr 2013, 18:53
Beiträge: 140
Marcellinus hat geschrieben:
... Gläubige sind der Ansicht, daß ... Nichtgläubigen etwas Wichtiges fehlt, ...Die Nichtgläubigen ... Ansicht, daß die Gläubigen ... etwas Überflüssiges hinzufügen, ...

Ist es denn nötig, zwischen diesen Positionen zu vermitteln?
Wobei ich noch nicht mal meine, dass es für Gläubige überflüssig ist zu glauben. Sie tun es, also nehme ich mal an sie brauchen es und sollen es dann auch tun. So wie manche jedes Jahr komplett neue Garderobe brauchen, ich dagegen nicht. Da muss ja auch niemand vermitteln. Es geht um Bedürfnisse die von Person zu Person unterschiedlich sein können.
Mich nervt nur dieses sehr häufig vorkommende Überheblichkeitsgetue "ich hab was begriffen, was dir 'fehlt'" Bild


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: Mi 16. Nov 2016, 13:04 
Offline

Registriert: Di 17. Mär 2015, 19:16
Beiträge: 60
Marcellinus hat geschrieben:
Stefan hat geschrieben:
Marcellinus hat geschrieben:
Wo der Glaube aber auch die Wahrnehmung der Wirklichkeit dominiert, steht man einfach auf verschiedenen Seiten.


Ich denke nicht, dass der Glaube in der "Diskussion", die hier statt gefunden hat, das ausschlaggebende Problem war. Es war einfach keine Diskussion, es war eine Art Spiel, aber kein offenes, faires Spiel - weil derjenige, der nur spielen wollte, es bis zum Schluss so aussehen lassen wollte, als ginge es tatsächlich um eine Diskussion.


Deshalb war meine Antwort auch an rhabarbarum gerichtet.


:) ...das hast du gut gemacht. Nur hat der Stefan das überhaupt nicht verstanden, rhabarbarum auch nicht Es geht bestimmt nicht um das/den Glauben, den die "Ungläubigen" immer meinen, man würde den meinen...es geht darum, dass ohne Glaube kein Vertrauen hin zu etwas oder in etwas möglich ist.

In einem hast du recht....wie viel Glauben einer braucht, das ist individuell verschieden.....mehr ist nicht zu sagen.

Musste noch mal gesagt werden, damit das Spiel mit den Fehlpässen der anderen nicht ganz ins Abseits läuft..

Fertig !


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: Mi 16. Nov 2016, 23:25 
Offline

Registriert: So 14. Apr 2013, 13:54
Beiträge: 149
rhabarbarum hat geschrieben:
Mich nervt nur dieses sehr häufig vorkommende Überheblichkeitsgetue "ich hab was begriffen, was dir 'fehlt'" Bild


Dahinter kann Überheblichkeit stehen, aber möglich wäre auch Verunsicherung. Man sieht, dass andere Menschen ohne etwas auskommen, das für einen immens wichtig ist. Wenn diese Menschen dann auch noch sagen, dass ihnen eigentlich nichts fehlt, kann das einen schon in Grübeln bringen. Der einfachste Weg, diese kognitive Dissonanz aufzulösen, ist die anderen als fehlgeleitete oder defizitäre Menschen zu betrachten. Die andere Möglichkeit, nämlich zu akzeptieren, dass wohl beides möglich ist - ein erfülltes Leben mit und ohne Glaube, würde den eigenen Glauben entwerten. Glaube wäre dann nur noch eine Option, nicht mehr das non plus ultra.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: Do 17. Nov 2016, 09:52 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: So 14. Apr 2013, 05:06
Beiträge: 1096
Stefan hat geschrieben:
rhabarbarum hat geschrieben:
Mich nervt nur dieses sehr häufig vorkommende Überheblichkeitsgetue "ich hab was begriffen, was dir 'fehlt'" Bild

... Die andere Möglichkeit, nämlich zu akzeptieren, dass wohl beides möglich ist - ein erfülltes Leben mit und ohne Glaube, würde den eigenen Glauben entwerten. Glaube wäre dann nur noch eine Option, nicht mehr das non plus ultra.

Ja. Und deshalb begegnen religiöse Menschen Atheisten nur mit Achtung, Mitleid und Respekt. Sie sind halt keine vollwertigen Menschen, sondern haben einen Defekt.
ullr

_________________
"Jede Religion hat das Recht, verarscht zu werden." - Heute Show am 31. Okt 2014


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: Do 17. Nov 2016, 11:02 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: So 14. Apr 2013, 09:59
Beiträge: 772
rhabarbarum hat geschrieben:
Marcellinus hat geschrieben:
Es ist halt das wechselseitige Mißverstehen zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen. Gläubige sind der Ansicht, daß dem Weltbild von Nichtgläubigen etwas Wichtiges fehlt, weil es, der Glaube, ihnen wichtig ist. Die Nichtgläubigen hingegen sind der Ansicht, daß die Gläubigen dem Bild von dieser Welt etwas Überflüssiges hinzufügen, weil es ihnen überflüssig erscheint. Ich sehe, auch nach vielen Jahren der Diskussion, nicht, wie man zwischen diesen Positionen vermitteln kann. Man kann sie maximal hinnehmen. Das geht umso leichter, je ähnlicher die Vorstellungen über die reale Welt sind. Wo der Glaube aber auch die Wahrnehmung der Wirklichkeit dominiert, steht man einfach auf verschiedenen Seiten.

Ist es denn nötig, zwischen diesen Positionen zu vermitteln?
Wobei ich noch nicht mal meine, dass es für Gläubige überflüssig ist zu glauben. Sie tun es, also nehme ich mal an sie brauchen es und sollen es dann auch tun. So wie manche jedes Jahr komplett neue Garderobe brauchen, ich dagegen nicht. Da muss ja auch niemand vermitteln. Es geht um Bedürfnisse die von Person zu Person unterschiedlich sein können.


Du hast recht, der eine braucht’s, der andere nicht. Deshalb habe ich ja geschrieben, der Glaube sei für Nichtgläubige etwas Überflüssiges.

Stefan hat geschrieben:
rhabarbarum hat geschrieben:
Mich nervt nur dieses sehr häufig vorkommende Überheblichkeitsgetue "ich hab was begriffen, was dir 'fehlt'" Bild

Dahinter kann Überheblichkeit stehen, aber möglich wäre auch Verunsicherung. Man sieht, dass andere Menschen ohne etwas auskommen, das für einen immens wichtig ist. Wenn diese Menschen dann auch noch sagen, dass ihnen eigentlich nichts fehlt, kann das einen schon in Grübeln bringen. Der einfachste Weg, diese kognitive Dissonanz aufzulösen, ist die anderen als fehlgeleitete oder defizitäre Menschen zu betrachten. Die andere Möglichkeit, nämlich zu akzeptieren, dass wohl beides möglich ist - ein erfülltes Leben mit und ohne Glaube, würde den eigenen Glauben entwerten. Glaube wäre dann nur noch eine Option, nicht mehr das non plus ultra.

Das genau scheint das Problem zu sein, besonders wenn man der Ansicht ist, daß es sich bei dieser überirdischen Elternfigur nicht einfach um eine eigene Vorstellung handelt, sondern um eine Art objektiver Tatsache. Umgekehrt, aus der Sicht von Nichtgläubigen, ist das Problem nicht unbedingt so drängend (zumindest sollte es das nicht sein. Es gibt ja durchaus „Antitheisten“, die das Problem ziemlich umtreibt). Für die meisten Nichtgläubigen ist der Glaube einfach nur eine weitere etwas merkwürdige Vorstellung, die sie nicht teilen, und fremde, merkwürdige Vorstellungen soll es ja auch ohne den Glauben an Götter geben. ;)

Ein ernstes Problem zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen entsteht erst, wenn sich beide Seiten zusammen leben wollen oder müssen, sich aber nicht auf ein gemeinsames Modell der beobachtbaren Wirklichkeit einigen können. Der Streit um Kreationismus vs Evolutionstheorie ist dafür ein signifikantes Beispiel.

_________________
"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."


- Friedrich Nietzsche


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 46 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
Impressum

Mit freundlicher Unterstützung von LeMega - Audio Cuisine