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 Betreff des Beitrags: Ohne " Gott" geht gar nichts..:-)
BeitragVerfasst: Fr 26. Aug 2016, 11:58 
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Nun nichts verbindet uns noch noch die Angst die uns gemeinsam ist..die Angst vor dem Abstieg, dem Fremden, der Globalisierung, dem Ende im unterfinanzierten Pflegeheim... Angst.
Angst fressen Seelen auf. Angefressene Seelen gibt es zuhauf. Jeden Tag mehr....jeden Tag schwindet ein Funken Hoffnung aus der Welt.

Zynismus hat die Ironie verdrängt, Loriot ist Tod und Tölpel Toni Altmann ist die Rettung der Gewinnorientierten. Nu ja ist wohl so...müssen uns halt kleiner setzen.

Da entdecken die Autokraten und Volksbeglücker in Moskau, Ankara und anderswo wieder was, was dem Gemüt des kleinen Mannes die Angst übertüncht, so das sie jubeln. Das ihre Herrschaft fundamental absichert.

Die Strahlekraft von denen dort in einem aufgeklärten Land die Massen der Immigranten, die wir uns aus Osten und Südosten rein gezogen haben, fasziniert, weil hier ja nichts ist, was das Gemüt bewegen könnte, außer Buli-Fußball, Daddeln und one-night-stand.

So und nun machen wir als so wunderbar aufgeklärte Typen im Wunderland des everything- goes- land?

Wäre doch mal einen Versuch wert, dass mal neu zu konzipieren, was die Aufklärer uns beschwert haben, die Ansätze zu einem wunderbaren Konzept Gott....so als Hoffnungsschimmer ?..

:-)


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BeitragVerfasst: Fr 26. Aug 2016, 12:49 
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Ich weiß nicht, was du machst. Ich mach erst einmal einen Mittagsschlaf!

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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."


- Friedrich Nietzsche


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BeitragVerfasst: Fr 26. Aug 2016, 14:48 
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Marcellinus hat geschrieben:
Ich weiß nicht, was du machst. Ich mach erst einmal einen Mittagsschlaf!


Das machst du richtig....wir halten besser genau diesen. Nach neueren Erkenntnissen, kann das der Demenz entgegen wirken. Frage nur, geht das auch kollektiv?


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BeitragVerfasst: Sa 27. Aug 2016, 09:58 
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abbaJazz hat geschrieben:
..., die Ansätze zu einem wunderbaren Konzept Gott....so als Hoffnungsschimmer ?...

hatten man das nicht schon? wie wäre mal der Ansatz zu einem wunderbaren Konzept ohne Gott... so als Hoffnungsschimmer?


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BeitragVerfasst: Sa 27. Aug 2016, 10:05 
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rhabarbarum hat geschrieben:
abbaJazz hat geschrieben:
..., die Ansätze zu einem wunderbaren Konzept Gott....so als Hoffnungsschimmer ?...

hatten man das nicht schon? wie wäre mal der Ansatz zu einem wunderbaren Konzept ohne Gott... so als Hoffnungsschimmer?


:D

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BeitragVerfasst: So 28. Aug 2016, 18:57 
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rhabarbarum hat geschrieben:
abbaJazz hat geschrieben:
..., die Ansätze zu einem wunderbaren Konzept Gott....so als Hoffnungsschimmer ?...

hatten man das nicht schon? wie wäre mal der Ansatz zu einem wunderbaren Konzept ohne Gott... so als Hoffnungsschimmer?


Nein, hatten wir noch nicht...wir hatten nur ein Konzept mit der falschen Deutung dessen, was Gott sein kann.

:-)

2016 zeigen uns die Aufschläger des praktizierten Politischen, dass man dies aus antiquiertem Ursprung zwecks Stützung antiquierter politischen Macht auch wieder angehen kann.

Ob das so richtig ist ? ......wage ich zu bezweifeln, anders wäre doch besser. Richtig?


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BeitragVerfasst: So 28. Aug 2016, 19:50 
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abbaJazz hat geschrieben:
rhabarbarum hat geschrieben:
abbaJazz hat geschrieben:
..., die Ansätze zu einem wunderbaren Konzept Gott....so als Hoffnungsschimmer ?...

hatten man das nicht schon? wie wäre mal der Ansatz zu einem wunderbaren Konzept ohne Gott... so als Hoffnungsschimmer?


Nein, hatten wir noch nicht...wir hatten nur ein Konzept mit der falschen Deutung dessen, was Gott sein kann.

:-)

2016 zeigen uns die Aufschläger des praktizierten Politischen, dass man dies aus antiquiertem Ursprung zwecks Stützung antiquierter politischen Macht auch wieder angehen kann.

Ob das so richtig ist ? ......wage ich zu bezweifeln, anders wäre doch besser. Richtig?


Was immer du unter diesem Begriff "Gott" verstehst, die Menschen denken sich das als eine Art überirdischer Vater- oder Muttergestalt, die ihnen Hoffnung, Sicherheit und Hilfe verspricht, wo sie Hoffnung, Sicherheit und Hilfe sich selbst und ihren Mitmenschen nicht zutrauen. Nur sind genau sie, sie selbst und ihre Mitmenschen die einzigen, von denen wir Menschen Hilfe erwarten können.

Der Begriff "Gott" ist also nicht nur "antiquierten Ursprungs", er ist auch heute in jedem nur denkbaren Gebrauch "antiquiert". Richtig, im Sinne von: uns alle auf den richtigen Weg bringen zu mehr Hoffnung und Sicherheit in dieser Welt, wäre es also, auf diesen so belasteten Begriff zu verzichten, und sich um unsere eigentlichen Problem zu kümmern.

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BeitragVerfasst: Mo 29. Aug 2016, 08:52 
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Marcellinus hat geschrieben:

Was immer du unter diesem Begriff "Gott" verstehst, die Menschen denken sich das als eine Art überirdischer Vater- oder Muttergestalt, die ihnen Hoffnung, Sicherheit und Hilfe verspricht, wo sie Hoffnung, Sicherheit und Hilfe sich selbst und ihren Mitmenschen nicht zutrauen. Nur sind genau sie, sie selbst und ihre Mitmenschen die einzigen, von denen wir Menschen Hilfe erwarten können.

Der Begriff "Gott" ist also nicht nur "antiquierten Ursprungs", er ist auch heute in jedem nur denkbaren Gebrauch "antiquiert". Richtig, im Sinne von: uns alle auf den richtigen Weg bringen zu mehr Hoffnung und Sicherheit in dieser Welt, wäre es also, auf diesen so belasteten Begriff zu verzichten, und sich um unsere eigentlichen Problem zu kümmern.


na..dann tun wir das doch mal. Wissend , dass ohne Kitt gar nichts geht. Nur wenn wir den Begriff Gott als Kitt neu auslegen - dass antiquiert Negative haben dem Begriff ja nur die an gehangen, die den Begriff als Kampfbegriff angesehen haben - dann hätten wir doch was, was als Kitt dienen könnte. Das Konzept ist doch nicht schlecht, hat doch 2000 Jahre einen Zusammenhalt ermöglicht...:-)

Die den alten Gott aus dem Fokus zurecht gedrängt haben, haben uns ja nix neues hinterlassen, gegeben, was als Kitt funktioniert. Tillen ist immer angesagt, wenn was schief gelaufen ist, die Arbeit ist damit aber nicht beendet. :-)

Einige schlaue Köpfe denken schon mal was darüber. Die , die den alten Gott getillt haben können das anscheinend nichts so richtig, sonst wären wir doch weiter, oder ?

:-)


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BeitragVerfasst: Mo 29. Aug 2016, 10:32 
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Marcellinus hat geschrieben:
...
Der Begriff "Gott" ist also nicht nur "antiquierten Ursprungs", er ist auch heute in jedem nur denkbaren Gebrauch "antiquiert". Richtig, im Sinne von: uns alle auf den richtigen Weg bringen zu mehr Hoffnung und Sicherheit in dieser Welt, wäre es also, auf diesen so belasteten Begriff zu verzichten, und sich um unsere eigentlichen Problem zu kümmern.

Ja. Auf jeden Fall, wenn es um monotheistische Götter geht, wie sie in den abrahamitischen Religionen abgebildet sind. Die sind m.M.n. konstruiert worden, um eine Herrschaftsstruktur zu sichern über Aberglaube, Autoritätsglaube, kindische Zaubertricks, freche Lügen.
Wenn es um die Götter geht, die in irgendeiner Form die Natur beschrieben haben, weil Menschen nach Erklärungen suchen, dann sieht es anders aus. Das sind Mythen, Märchen bei denen es sich lohnt, sie weiterzuerzählen, zu forschen wo sie ihren Ursprung haben und bei denen man über die Fantasie der Menschen staunen kann. Die Bewohner des Pantheons waren ein Spiegelbild der Menschen, zornig, verschlagen, mutig, mitfühlend, helfend. Sie erlebten Glück und Unglück wie die Menschen. Es gab dort noch nicht einmal "tödliche" Konkurrenz zwischen den verschiedenen Götterhimmeln. Der antiken heidnischen Kultur war es im Grunde schnurzpiepe, welcher Gott wo angebetet wurde.
Die Mythen, dass die Milchstraße ihren Namen von der Milch der Hera hat, die über den Himmel spritzte als Herakles-Baby zu stark saugte und/oder die Aussage der Kalahari Buschmänner, die sagten, die Milchstraße ist das Rückgrat der Nacht... hätten problemlos nebeneinander existieren können, ohne eine blutigen Konflikt herauf zu beschwören.
Ich kann mir gut vorstellen, dass die Midgardschlange ihre Existenz in der Sage einem Caventsmann verdankt, auf dem ein Wikingerboot 'ne Weile surfte und heil blieb...
Ich kann mir gut vorstellen, wie die Athener über Paulus lachten, der ihnen unterstellte, sie würden das Standbild des Zeus im Tempel als "Gott" anbeten.
Sie lachten wahrscheinlich genauso wie ich lache, wenn ich das versteinerte Grienen der Zeugen Jehova sehe, die ich, wenn ich sie denn auf der Löhrstraße treffen mit "Hallo, da seid ihr ja wieder, ihr verlogenen Weltuntergänster!" begrüße.

ullr

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"Jede Religion hat das Recht, verarscht zu werden." - Heute Show am 31. Okt 2014


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BeitragVerfasst: Mo 29. Aug 2016, 11:40 
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abbaJazz hat geschrieben:
na..dann tun wir das doch mal. Wissend , dass ohne Kitt gar nichts geht. Nur wenn wir den Begriff Gott als Kitt neu auslegen - dass antiquiert Negative haben dem Begriff ja nur die an gehangen, die den Begriff als Kampfbegriff angesehen haben - dann hätten wir doch was, was als Kitt dienen könnte. Das Konzept ist doch nicht schlecht, hat doch 2000 Jahre einen Zusammenhalt ermöglicht...:-)


So, war das Konzept "nicht schlecht"? Jemand hat es mal zu recht eine "adaptive Wahnvorstellung" genannt, gut geeignet, um Hierarchien zu kitten, die man sonst kippen würde, und um Kreuzzüge zu veranstalten. Ich denke, der Gottesbegriff war vor allem eines: eine Fehltheorie, ein Irrtum. Alles andere, das "antiquiert Negative" war nur eine Folge davon (wenn auch eine unangenehme).

Du suchst nach "Kitt"? Nun, das könnte zB Kooperation sein, und die Vorzüge, die wir miteinander daraus ziehen. Vielleicht gibt es das ja längst, und du schaust nur nicht genau hin.

abbaJazz hat geschrieben:
Die den alten Gott aus dem Fokus zurecht gedrängt haben, haben uns ja nix neues hinterlassen, gegeben, was als Kitt funktioniert. Tillen ist immer angesagt, wenn was schief gelaufen ist, die Arbeit ist damit aber nicht beendet. :-)


Ja, das ist richtig. Aber bevor man sich an die Therapie macht, sollte man doch erstmal eine einwandfreie Diagnose stellen, meinst du nicht auch. Irgendeine Ideologie als gesellschaftlichen Kitt (das ist es doch, was du meinst, nicht wahr?) ist da doch etwas wenig.

abbaJazz hat geschrieben:
Einige schlaue Köpfe denken schon mal was darüber. Die , die den alten Gott getillt haben können das anscheinend nichts so richtig, sonst wären wir doch weiter, oder ?


So, welche "schlauen Köpfe" denn? Vielleicht sind "wir" ja auch schon weiter, nur du bis vom "alten Gott" noch nicht so ganz weg. Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht müssen wir das, was wir eigentlich sowieso tun, nur klarer aussprechen und offensiver vertreten. Vielleicht ist es diese Unterlassung, die du als "nix" und "fehlenden Kitt" bezeichnest. Und insofern ist es richtig und verdienstvoll, daß du auf diese Unterlassung hinweist.

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