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 Betreff des Beitrags: Islam, Frauen und die Linke
BeitragVerfasst: Mi 13. Jan 2016, 04:29 
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http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... ageIndex_2

Interessant, vor allem der zweite Teil des Artikels (wie die Linke mit diesen unwillkommenen Enthuellungen umgeht).


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 Betreff des Beitrags: Re: Islam, Frauen und die Linke
BeitragVerfasst: Mi 13. Jan 2016, 11:03 
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Die Einstellung von Linken zum Islam hat mich schon angesichts der "Islamischen Revolution" von Chomeini verwundert. Für mich war das immer ein Zeichen für die Kapitulation der marxistischen Gesellschaftsanalyse vor pseudolinker Gesinnung.

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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."


- Friedrich Nietzsche


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 Betreff des Beitrags: Re: Islam, Frauen und die Linke
BeitragVerfasst: Mi 13. Jan 2016, 13:22 
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Marcellinus hat geschrieben:
Die Einstellung von Linken zum Islam hat mich schon angesichts der "Islamischen Revolution" von Chomeini verwundert. Für mich war das immer ein Zeichen für die Kapitulation der marxistischen Gesellschaftsanalyse vor pseudolinker Gesinnung.

Auf Khomeini bin ich auch reingefallen.
ullr

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 Betreff des Beitrags: Re: Islam, Frauen und die Linke
BeitragVerfasst: Mi 13. Jan 2016, 13:40 
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ullr hat geschrieben:
Marcellinus hat geschrieben:
Die Einstellung von Linken zum Islam hat mich schon angesichts der "Islamischen Revolution" von Chomeini verwundert. Für mich war das immer ein Zeichen für die Kapitulation der marxistischen Gesellschaftsanalyse vor pseudolinker Gesinnung.

Auf Khomeini bin ich auch reingefallen.
ullr

Ich nicht, und das hatte gute Gründe. Ich studierte damals Geschichte, und hatte mich auch mit Marx beschäftigt. Das konnte man, selbst oder gerade wenn man kein Marxist war, damals gar nicht vermeiden.

Man muß kein Anhänger der Marx'schen Geschichtsphilosophie sein, aber die von ihm vorgestellte Abfolge der Gesellschaftformen hat etwas für sich. Der Iran war damals auf dem Weg zu einer bürgerlichen Gesellschaft, steckte aber, besonders auf dem Lande, noch weit in vorbürgerlichen Verhältnissen, und auf der Unterstützung der Landbevölkerung und dem Kleinbürgertum, den Basaris, ruhte der Einfluß und später die Macht der Mullahs. Wessen Macht so sehr auf der Rückständigkeit seiner Anhänger beruht, kann keine Freiheit im Sinn haben. Und so kam es ja auch.

Eigentlich hätten Marxisten den Schah unterstützen müssen; denn nur über eine entwickelte bürgerliche Gesellschaft, so die Theorie von Marx, kann sich eine sozialistische Gesellschaft entwickeln. Aber zum einen ging eine solche Unterstürzung offenbar gegen alle linken Instinkte, zum anderen hatte sich der real existierende Sozialismus mit Lenin, Stalin und Mao schon soweit vom "Stammvater" entfernt, daß an eine sachgerechte Analyse nicht mehr zu denken war. Die sozialistische Praxis hatte längst die Theorie korrumpiert.

Daß gerade die Marxisten das ganz anders sahen (und die iranischen Marxisten dann die ersten Opfer der Mullahs wurden), habe ich erst lange nicht verstanden. Der Grund scheint mir heute ganz einfach. Die Marxisten waren eben in erster Linie Linke, und damit gegen Amerika, gegen Israel, gegen jede Form von Kolonialismus (oder was sie darunter verstanden). Sie hatten die marx'sche Gesellschaftsanalyse eingetauscht gegen eine Gesinnung. So ist es bis heute.

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 Betreff des Beitrags: Re: Islam, Frauen und die Linke
BeitragVerfasst: Mi 13. Jan 2016, 14:03 
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Wuerdest Du der These zustimmen, dass die Linke instinktiv alles hasst, was Macht, Erfolg und Selbstbewusstsein hat? (Man koennte sagen, sie haengt der 'Sklavenmoral' an und alles, was die 'Herren' auszeichnet, als boese und unterdrueckerisch ansieht?)


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 Betreff des Beitrags: Re: Islam, Frauen und die Linke
BeitragVerfasst: Mi 13. Jan 2016, 14:14 
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Domingo hat geschrieben:
Wuerdest Du der These zustimmen, dass die Linke instinktiv alles hasst, was Macht, Erfolg und Selbstbewusstsein hat? (Man koennte sagen, sie haengt der 'Sklavenmoral' an und alles, was die 'Herren' auszeichnet, als boese und unterdrueckerisch ansieht?)

Wenn man mal für einen Augenblick ignoriert, daß das eine hoffnungslose Verallgemeinerung ist, ja. ;)

Die Linke, und damit meine ich nicht nur die deutsche Partei gleichen Namens, ist zu einer reinen Gesinnung verkommen, die so verzweifelt versucht, immer auf der Seite der Unterdrückten zu stehen, oder denen, die sie dafür hält, daß sie keine eigene Position mehr besitzt, zu keiner sachbezogenen Analyse mehr fähig ist. Daher werden ihre "Helden" auch immer skurriler, eines der jüngsten Beispiele: Hugo Chávez.

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 Betreff des Beitrags: Re: Islam, Frauen und die Linke
BeitragVerfasst: Mi 13. Jan 2016, 14:29 
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Registriert: Mo 15. Apr 2013, 22:45
Beiträge: 226
Marcellinus hat geschrieben:
ullr hat geschrieben:
Marcellinus hat geschrieben:
.

Auf Khomeini bin ich auch reingefallen.
ullr



Ich nicht,.


Ich auch nicht. Mir war von Anfang an klar, dass dabei nicht gescheites rauskommen würd. Schon wegen dem religiösen Käse als Hintergrund.
Einmal mehr hat da ein westliches Land einem verhindertem Religionsfanatiker Asyl geboten, bis der dann in seinem Heimatland eine religiöse Diktatur erichten konnte. Der Schah war zwar auch ein A.....loch, aber bei weitem nicht so schlimm und fundamentalistisch wie seine Nachfolger. Ähnlich bekloppt wie bei etlichen 68gern die Inbrunst Ho Ho Ho chi min zu rufen. Ein astreiner Verbrecher. Seufz. Jugend neigt halt dazu Blödsinn zu treiben. Dass aber gestandene Mannsbilder das auch gut finden, hat mich immer sehr gewundert.
Meine Versuche, da etwas kritischere Sicht reinzubringen wurden immer rigoros abgeschmettert. Nun ja, ist lange her. Nicht mehr zu ändern.

a bisserl was persönliches beitragend..............tribald


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 Betreff des Beitrags: Re: Islam, Frauen und die Linke
BeitragVerfasst: Mi 13. Jan 2016, 14:32 
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Domingo hat geschrieben:
Wuerdest Du der These zustimmen, dass die Linke instinktiv alles hasst, was Macht, Erfolg und Selbstbewusstsein hat? (Man koennte sagen, sie haengt der 'Sklavenmoral' an und alles, was die 'Herren' auszeichnet, als boese und unterdrueckerisch ansieht?)

Von der Verallgemeinerung mal abgesehen, Ja. Warum das so ist, keine Ahnung. Ein Robin Hood Gefühl vielleicht. Kämpfer für die Armen zu sein schafft ja ein gutes Gefühl. Aber im Prinzip würde ich deiner These mit Abstrichen zustimmen.

kurz dazu senfend...............tribald


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 Betreff des Beitrags: Re: Islam, Frauen und die Linke
BeitragVerfasst: Sa 30. Jan 2016, 08:42 
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Eine Gutmenschtusse.... Und hier "Gutmensch" im negativsten Sinne gemeint. Eine Proferssorin sagt:
Zitat:
"diese Männer wußten genau, wie sie den Westen treffen."

Wie??? Weshalb wollen sie den Westen treffen????? Da ist doch irgendwas mit Dhihad und Daesch? Oder? Und dann wäscht sie den Islam, weiter kann man die Religiotie des Monotheismus wohl nicht treiben, sauber. Der Westen ist selber schuld wenn die armen Religioten, die, als sie die Macht hatten, sogar den Buchdruck verboten, er hat sie ja schließlich ausgebeutet....
Mohamed, der Kinderficker und dreckiger Mörder, der wahrscheinlich Safiyya zwang, während er sie vergewaltigte, zuzuschauen wie ihr Vater und ihr Bruder geköpft wurden, soll ein verkappter Feminist gewesen sein, weil er mal eben 15 Jahre mit einer vernünftigen, klugen Frau zusammenlebte? Geht's noch????
Woran erinnert mich diese Intellektuelle?
Genau, an eine Posterin, von der ich mal viel hielt, bis sie erklärte, die Noahgeschichte wäre nur sinnbildlich zu verstehen, eigentlich schildert sie die Entwicklung eines Mannes.
ullr
Nachtrag:
Und vor dieser Frau habe ich Achtung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Islam, Frauen und die Linke
BeitragVerfasst: Sa 30. Jan 2016, 16:39 
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Die allmaechtige Unterdrueckerklasse, dh der Westen, ist nunmal fuer alles verantwortlich, was in der Welt passiert, wusstest Du das nicht?


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