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BeitragVerfasst: Do 2. Apr 2015, 16:57 
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http://www.idea.de/thema-des-tages/arti ... 83204.html

Der erste Abschnitt enthaelt den ueblichen pesudeo-historischen Schmonzes a la "Wenn Jesus nicht auferstanden ist, warum war das Grab leer?" - und wenn die Goettin Athena nicht existiert, wer hat denn Odysseus geholfen, die Freier umzubringen? Gewiss kann er es nicht ohne goettliche Hilfe geschafft haben?

Interessanter ist, wie er der modernen Theologie und auch Kirchenveranstaltungen "Atheismus" vorwirft...


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BeitragVerfasst: Do 2. Apr 2015, 19:06 
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Domingo hat geschrieben:
http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/bischof-die-auferstehung-christi-laesst-sich-auf-fakten-gruenden-83204.html

Der erste Abschnitt enthaelt den ueblichen pesudeo-historischen Schmonzes a la "Wenn Jesus nicht auferstanden ist, warum war das Grab leer?" - und wenn die Goettin Athena nicht existiert, wer hat denn Odysseus geholfen, die Freier umzubringen? Gewiss kann er es nicht ohne goettliche Hilfe geschafft haben?

Interessanter ist, wie er der modernen Theologie und auch Kirchenveranstaltungen "Atheismus" vorwirft...

Aus seiner obskurantistischen Sicht hat er Recht.

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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."


- Friedrich Nietzsche


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BeitragVerfasst: Do 2. Apr 2015, 22:19 
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Domingo hat geschrieben:
http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/bischof-die-auferstehung-christi-laesst-sich-auf-fakten-gruenden-83204.html

Der erste Abschnitt enthaelt den ueblichen pesudeo-historischen Schmonzes a la "Wenn Jesus nicht auferstanden ist, warum war das Grab leer?" - und wenn die Goettin Athena nicht existiert, wer hat denn Odysseus geholfen, die Freier umzubringen? Gewiss kann er es nicht ohne goettliche Hilfe geschafft haben?

Interessanter ist, wie er der modernen Theologie und auch Kirchenveranstaltungen "Atheismus" vorwirft...

Naja, der ist wenigstens ehrlich. Die modernen Theologen, die behaupten einfach beides. Mit freundlichem Grienen: "Das wissen wir doch alles, die "Auferstehung" ist "geistig" zu verstehen; kein gebildeter Christ redet davon, dass sie tatsächlich im historischen Sinn passiert ist." Und zwei Seiten weiter, wahrscheinlich in der Meinung, der lesende Dummbratz hat das schon wieder vergessen, "der auferstandene Christus ist wahrhaftig und tatsächlich auferstanden, sonst wäre unser Christentum öd und leer..."
Wenn so ein Keks... äh...Eucharistie-Junkie zur Kommunion geht, muß er doch gläubig wissen, dass Jesus historisch auferstanden ist... Und wenn er ein geleertes Gespräch mit seinen Fachreligioten führt, dann muß er doch argumentieren, dass da eben kein historischer Fakt dahintersteht.
ullr

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"Jede Religion hat das Recht, verarscht zu werden." - Heute Show am 31. Okt 2014


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BeitragVerfasst: Do 2. Apr 2015, 22:37 
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Diese Leute durchschauen die bösen Atheisten endlich.
Aus IdeaStiftung:
»Das Opfern christlicher Grundwerte birgt die Gefahr des Zusammenbruchs unserer Gesellschaft, denn auf einem „wertefreien“ Nährboden gedeihen ausschließlich Egoismus, Kriminalität, Gewalt und Perversionen.«

Gruß/Pelagius.

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BeitragVerfasst: Fr 3. Apr 2015, 05:26 
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Pelagius hat geschrieben:
Diese Leute durchschauen die bösen Atheisten endlich.
Aus IdeaStiftung:
»Das Opfern christlicher Grundwerte birgt die Gefahr des Zusammenbruchs unserer Gesellschaft, denn auf einem „wertefreien“ Nährboden gedeihen ausschließlich Egoismus, Kriminalität, Gewalt und Perversionen.«

Gruß/Pelagius.

Ich weiß ja, wer es sagt... ;)
Und nur der Atheismus ist schuld, dass solche Ideen wie Bolschewismus, Faschismus und Antisemitismus gedeihen können...
:lol:
ullr

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BeitragVerfasst: Fr 3. Apr 2015, 09:02 
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Mich treibt oft die Frage um, wie die Gehirme mancher Theologen programmiert sind. Gestern stieß ich auf folgende Erkenntnis:
»So lautet einer der theologischen Antwortversuche auf die Theodizeefrage: Ohne den unter die Räuber geratenen verletzten Mann hätte der Samariter nicht barmherzig werden können.«

Ohne Kommentar ...
Pelagius.

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BeitragVerfasst: Fr 3. Apr 2015, 10:38 
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Pelagius hat geschrieben:
Mich treibt oft die Frage um, wie die Gehirme mancher Theologen programmiert sind. Gestern stieß ich auf folgende Erkenntnis:
»So lautet einer der theologischen Antwortversuche auf die Theodizeefrage: Ohne den unter die Räuber geratenen verletzten Mann hätte der Samariter nicht barmherzig werden können.«

Ohne Kommentar ...
Pelagius.

Ich sehe, Dich treiben die gleichen Dinge wie mich auf die Palme. Mir wurde (als 16/17 Jähriger) der Widerspruch zwischen Theodizee (Natürlich wurde dieser Ausdruck im Religionsunterricht der Berufsschule nicht gebraucht) und Gottes Allliebe/Allwissenheit/Zukunftswissen/Allmacht so erklärt: Wenn ein Junger Mensch plötzlich durch Krankheit/Unfall stirbt, dann ist das zu seinem Schutz von Gott so gewollt und gemacht: Gott weiß ja vorher, dass dieser Tote, wenn er weitergelebt hätte, den Weg in die Hölle angetreten hätte. So ist er für's Paradies gerettet. Ganz brutal. Und ich habe geglaubt...
ullr

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BeitragVerfasst: Sa 4. Apr 2015, 11:42 
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ullr hat geschrieben:
Pelagius hat geschrieben:
Mich treibt oft die Frage um, wie die Gehirme mancher Theologen programmiert sind. Gestern stieß ich auf folgende Erkenntnis:
»So lautet einer der theologischen Antwortversuche auf die Theodizeefrage: Ohne den unter die Räuber geratenen verletzten Mann hätte der Samariter nicht barmherzig werden können.«

Ohne Kommentar ...
Pelagius.

Ich sehe, Dich treiben die gleichen Dinge wie mich auf die Palme. Mir wurde (als 16/17 Jähriger) der Widerspruch zwischen Theodizee (Natürlich wurde dieser Ausdruck im Religionsunterricht der Berufsschule nicht gebraucht) und Gottes Allliebe/Allwissenheit/Zukunftswissen/Allmacht so erklärt: Wenn ein Junger Mensch plötzlich durch Krankheit/Unfall stirbt, dann ist das zu seinem Schutz von Gott so gewollt und gemacht: Gott weiß ja vorher, dass dieser Tote, wenn er weitergelebt hätte, den Weg in die Hölle angetreten hätte. So ist er für's Paradies gerettet. Ganz brutal. Und ich habe geglaubt...
ullr


Diese Art rhetorischer Steilwandartistik samt den dazugehörigen unvermeidlichen Abstürzen ist eben die unabdingbare Folge, wenn man auf Biegen und Brechen an einem gedanklichen Konstrukt festhalten will, das in seiner innersten Struktur bereits durch und durch absurd ist.
Und so sehr ich auch gewillt bin, einem gläubigen Menschen Respekt entgegenzubringen, so große, nein, um so größere Schwierigkeiten habe ich, geistig nachzuvollziehen, wieso dieser an einem derartigen Widersinn festhalten kann.
Ich verstehe es einfach nicht!
Und dann gerate ich immer in die unangenehme Lage, dass ich geneigt bin, den Widersinn zu verspotten (und das kann ich ganz gut) und dennoch den Träger der widersinnigen Gedanken nicht verletzen will. Meist löst sich das Dilemma dadurch auf, dass einer beleidigt vom Platze geht, und selten bis nie ich. So geht's eben zu auf der Welt.

Zum Thread-Thema selbst:
Dass ein Bischof so gearteten Unfug rhabarbert, kann zur Not mit seinen Amtspflichten entschuldigt werden. Er sollte jedoch in einer einsamen, stillen Stunde sich mal fragen, warum er nix G'scheits gelernt hat und nun verpflichtet ist, die Köpfe in der Welt (jene jedenfalls, die bereit sind, sich das Zeugs anzuhören) mit seinen Absurditäten anzufüllen. Aber er und seinesgleichen fragen sich das ja nicht. Und wir haben den Salat!

Apropos Auferstehung:
Eines der in seiner ganzen Blödsinnigkeit schönsten Statements betreffs dieses Gegenstandes, das ich mal, ich weiß nicht mehr wo, gelesen habe, lautete ungefähr so:
"Ob Jesus gelebt hat, ist nicht gesichert, dass er gekreuzigt worden ist, steht aber fest."
Da ist man einfach sprachlos.

Bis auf Weiteres
Jabberwock


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BeitragVerfasst: Sa 25. Apr 2015, 08:57 
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Ich hab's in 'nem anderen Forum gelesen, dass da Bestrebungen im Gange sind, das AT vom NT zu lösen und in Bausch- und Bogen als apokryph zu erklären. Irgendwie ist das lustig. Hat man nun Gewissensbisse gekriegt, dass man den Juden ihr heiliges Buch geklaut hat? Oder möchte man seinen Abstand zur häßlichen Verwandtschaft des Islam (der sich ja auf ähnliche Weise auf das AT bezieht) vergrößern?
Ich bin dann mal gespannt, wie es mit den ganzen Zitaten aus dem AT im christlichen Gottesdienst ausschaut. Und hat das gesamte AT dann den gleichen Stellenwert wie die apokryphen Stories, wie JC als Kind ein anderes Kind zu Tode flucht, bzw aus Lehm Spatzen formt und diese dann wegfliegen, also als richtige Spatzen... :D
Fragen über Fragen...
ullr

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BeitragVerfasst: Sa 25. Apr 2015, 09:41 
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Wenn ich das richtig verstanden habe, wird der, der für die "Entkanoniserung" des AT ist, gerade nackt durch die Straßen getrieben. Er muß wohl eine wunde Stelle getroffen haben. Mir soll's egal sein.

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