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 Betreff des Beitrags: Re: Vollkommenheit
BeitragVerfasst: Di 20. Aug 2013, 14:49 
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Registriert: Sa 13. Apr 2013, 20:04
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Marcellinus hat geschrieben:
Wieviel Ahnung hast du von Mathematik?
Ich vermute mal, Null.

........
Bild

Zitat:
Menschen orientieren sich an Erfahrungen, und die sammeln sich über Generationen.

Im Anfang ... war die Emotion
und die Emotion speicherte sich im Gehirn als Erfahrung ab
Alles ist durch die Emotion geworden
und ohne die Erfahrung der Emotion wurde nichts, was geworden ist...


Das Gefühl gibt den Weg vor

Biologisch gesehen sind Emotionen komplexe Verhaltensmuster, die sich im Laufe der Evolution herausgebildet haben.
Aber wozu brauchen wir sie?
Emotionen helfen, damit wir uns im Alltag orientieren können.
Viele Entscheidungen treffen wir "aus dem Bauch" heraus.
Wir erleben das ständig, auch wenn uns das gar nicht bewusst ist.

Selbst wenn wir rational abwägen und die Vernunft entscheiden lassen wollen, ist es häufig dieser erste Impuls, der uns zu der einen oder anderen Entscheidung leitet.

Unsere Emotionen sind ein Bewertungssystem, das mehr oder weniger gut ausgestattet sein kann. Es ist nicht von Anfang an komplett, sondern wird durch unsere alltäglichen Erfahrungen ständig erweitert und verfeinert.

Nichts, was wir erleben, bleibt ohne Wirkung. So wird für jemanden, der nie einen Verlust erlitten hat, der Begriff Trauer keine große Bedeutung haben. Andererseits wird das Gefühl der Trauer und des Schmerzes umso größer sein, je bedeutsamer der Verlust ist, der einen Menschen trifft.

Jede Erfahrung, die wir machen, alles, was wir lernen, wird im Gehirn mit dem entsprechenden Gefühl verknüpft, das wir in dieser Situation empfinden. Je intensiver dieses Gefühl ist, umso deutlicher bleibt es in unserem Gedächtnis verankert. Das Erlebte wird Teil unserer Lebenserfahrung. Je größer dieser Erfahrungsschatz ist, umso differenzierter wird auch unser emotionales Bewertungssystem......
Amen

Die Trinität:
Emotion-Erfahrung-Reaktion


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 Betreff des Beitrags: Re: Vollkommenheit
BeitragVerfasst: Sa 24. Aug 2013, 23:06 
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Emotionen sind Abweichungen von der Vollkommenheit. Wenn man nichts ändern müsste, bräuchte man auch keine Emotionen. Die Natur ist somit ständig bestrebt, eine Vollkommenheit herbeizuführen, und Emotionen sind das dafür geeignete Mittel, indem sie eine Motivation zur Wiederherstellung der Vollkommenheit erzeugen. Amen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vollkommenheit
BeitragVerfasst: So 25. Aug 2013, 13:22 
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Alice hat geschrieben:
Das Gefühl gibt den Weg vor
Biologisch gesehen sind Emotionen komplexe Verhaltensmuster, ...

Ja, aber...

An sich finde ich die Sendung Planet Wissen gar nicht so schlecht. Aber... wie bei vielen populärwissenschaftlichen Sendungen oder auch Büchern auch hier wird die Kurve wieder zu eng genommen.

Was da steht stimmt im Prinzip, aber die Geschichte geht noch weiter. Emotionen und Gefühle sind sehr alte - ich nenne es mal 'Verhaltensprogramme'. Sie haben sich zu einer Zeit entwickelt, als relativ einfache Antworten auf Reize noch ausreichend waren. Ein Geräusch im Gebüsch (Schreckreaktion) - 'fight or flight' - kämpfen oder flüchten. Adrenalin, Blutdruckanstieg, Neokortex-Abschaltung, Senkung der Schmerzempfindlichkeit, Erhöhung der Blutgerinnung, usw.
Die 'Verhaltensmuster' sind intern zwar komplex. Die Äußerungen davon allerdings nicht. Diese Begrenzungen ist wahrscheinlich ein Grund, warum sich der Neocortex überhaupt als Vorteil erwiesen hat, denn er ist energetisch relativ 'teuer'. Zum einen muss ein Tier das in einer hierarchischen Gruppenstruktur lebt Strategien entwickeln einen Platz in der Gruppe zu finden, es muss ein gutes Gedächtnis für viele Dinge haben und es ist hilfreich, wenn erste, durch die Amygdala ausgelöste Gefühlsreaktionen beherrschbar werden. Nicht gleich draufschlagen, sondern vielleicht erst mal nachfragen ob das wirklich so gemeint war.

Unsere Emotionen sind wichtig, ohne Zweifel. Aber es macht imo den Mensch aus, seine Emotionen analysieren und auf ihre Adäquatheit hin überprüfen zu können. Nicht die Gefühle sind typisch für den Menschen, Gefühle haben wahrscheinlich schon Krokodile, sondern seine Fähigkeit sie beeinflussen, verbergen und hinterfragen zu können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vollkommenheit
BeitragVerfasst: Mo 26. Aug 2013, 21:25 
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rhabarbarum hat geschrieben:
Zum einen muss ein Tier das in einer hierarchischen Gruppenstruktur lebt Strategien entwickeln einen Platz in der Gruppe zu finden, es muss ein gutes Gedächtnis für viele Dinge haben und es ist hilfreich, wenn erste, durch die Amygdala ausgelöste Gefühlsreaktionen beherrschbar werden. Nicht gleich draufschlagen, sondern vielleicht erst mal nachfragen ob das wirklich so gemeint war.

Aha-ein Tier kann nachfragen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Vollkommenheit
BeitragVerfasst: Mo 26. Aug 2013, 22:40 
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Alice hat geschrieben:
Aha-ein Tier kann nachfragen?

Auch Menschen sind Tiere - das zum einen. Zum andern gibt es auch bei anderen Spezies Verhaltensmechanismen die man 'nachfragen' nennen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vollkommenheit
BeitragVerfasst: Mi 28. Aug 2013, 18:29 
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Strategien sind irrelevant. Jedes Tier tut was es will, und wenn es Pech hat, wird es von einem sozial höher gestellten Tier daran gehindert.

Das sozial höher gestellte Tier hätte somit "Dominanz" demonstriert, während das Tier, welches an seinem Vorhaben gehindert wurde, "Unterwürfigkeit" demonstrieren muss, um das höher gestellte Tier daran zu hindern, weiterhin "Dominanz" zu demonstrieren.

Dieses Prinzip gilt genau solange, bis das sozial niedriger gestellte Tier sich durch die Handlungen des sozial höher gestellten Tieres nicht mehr einschüchtern bzw. beeinflussen bzw. behindern lässt und sich das Verhältnis zwischen "höher gestellt" und "niedriger gestellt" somit umkehrt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vollkommenheit
BeitragVerfasst: Mi 9. Okt 2013, 16:51 
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JackSparrow hat geschrieben:
3. "Vollkommenheit" kann von den Untertanen allerdings niemals erreicht werden, da ansonsten der soziale Status derjenigen Person oder Institution, welche den Begriff der "Vollkommenheit" überhaupt erst definiert hat, gefährdet wäre. Es kann nur ein Alpha-Männchen geben, und selbst wenn man glaubt, sich der Vollkommenheit maximal angenähert zu haben, bleibt man doch trotzdem nur ein Beta-Männchen.

So spricht der HERR.

Fragt sich nur welcher... ;)

Laut Bibel-oder besser gesagt, lt. einiger darauf hinweisenden Bibelstellen-möchte Gott keine Untertanen, sondern er will geliebt werden und möchte für jeden Menschen nur das Beste (paradiesische Zustände )
Nun steht aber auch geschrieben, dass Gott eine Art "verzerrendes Feuer" ist, dem man sich mit nur geringstem Makel nicht nähern könnte, da dieses Feuer tödlich wäre( jemand kam ja mal beim Transport der Bundeslade-in der Gott zur damaligen Zeit Wohnung nahm- an dieser unabsichtlich an , weil sie vom Transportmittel herunter purzelte und war auf der Stelle tot. Bibelstelle weiss ich nicht mehr) weil er ein sündiges, unreines Menschlein war.
Der Mensch kann durch sein eigenes Beitun niemals Vollkommenheit erreichen, so dass er sich dem Wesen Gott(Vater) nähern könnte, ohne tot um zu fallen.
Und jetzt kommt der Messias ins Spiel, durch dessen kostbares Blut (laut christlicher Lehre) der Sünder(also der Unvollkommene) von allem gereinigt wird, so dass der Gläubige vor Gott treten kann ohne dass dieses verzerrende Feuer ihn tötet.
Der Pastor der Gemeinde, in die ich mal ging(als ich noch Christ war), erklärte es so:
Gott sieht den Gläubigen nur mehr "durch" Christus hindurch, also in einem weissen Kleid..rein und ohne Makel, wie ein Bräutigam der seine Braut (die Person) liebt-weder ihre guten noch ihre schlechten Eigenschaften gedenkt....
Und ich denke, es geht nicht um einen sozialen Status...weil Jesus (lt.Bibel) sagte:
Mein Reich- ist nicht von dieser Welt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vollkommenheit
BeitragVerfasst: So 27. Okt 2013, 23:00 
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Alice hat geschrieben:
sondern er will geliebt werden

Laut Matthäus Kapitel 5 Satz 48 ist der Vater im Himmel vollkommen. Wenn Geliebtwerdenwollen prinzipiell ein Bestandteil von Vollkommenheit ist, so macht es keinen Unterschied, ob jemand Ihn liebt oder nicht liebt, denn selbst wenn alle Menschen Ihn lieben würden, so müsste Er doch dennoch weiterhin geliebt werden wollen, wenn er weiterhin vollkommen bleiben will. Amen.

Zitat:
und möchte für jeden Menschen nur das Beste (paradiesische Zustände )

Wie das Buch Genesis Kapitel 3 Satz 6 uns zeigt, hält der HERR ganz andere Dinge für einen paradiesischen Zustand als der Mensch.

Zitat:
Und ich denke, es geht nicht um einen sozialen Status...weil Jesus (lt.Bibel) sagte:
Mein Reich- ist nicht von dieser Welt.

Wenn es nicht um sozialen Status geht, wozu benötigt Jesus dann ein eigenes Königreich?


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 Betreff des Beitrags: Re: Vollkommenheit
BeitragVerfasst: Mo 28. Okt 2013, 11:24 
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Beiträge: 140
JackSparrow hat geschrieben:
Strategien sind irrelevant. Jedes Tier tut was es will, ...

und woher stammt diese 'Weisheit'?

'Strategien' sind in der Biologie etwas anderes als beim Militär. Und jedes Tier 'tut auch nicht was es will' sondern was es kann.

Und zum Thema: 'Vollkommenheit' ist immer eine Definitionssache. Und ansonsten ist das Geschreibsel der Bibel das was schon Crocus gesagt hat: Elitismus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vollkommenheit
BeitragVerfasst: Mo 28. Okt 2013, 11:26 
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Beiträge: 519
@ Hi Rhabi!
Schön, dich mal wieder zu lesen, dachte schon, du wärst verschollen :)


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