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BeitragVerfasst: Mi 18. Sep 2013, 17:37 
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Stefan hat geschrieben:
Gerhard hat geschrieben:
Denn die Probleme des Glaubens (...)


...lösen sich von alleine auf, wenn man einfach aufhört zu glauben.

:D

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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."


- Friedrich Nietzsche


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BeitragVerfasst: Mi 18. Sep 2013, 20:20 
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Registriert: Sa 13. Apr 2013, 20:04
Beiträge: 519
Gerhard hat geschrieben:
So wie ich die Welt beobachte....

Deine Wahrnehmung ist deine persönliche Realität= deine Welt

Gerhard hat geschrieben:
..., hat die rein naturwissenschaftliche Aufklärung bisher nur zur Vergrößerung des Aber-gaube geführt.

Wieso? Versteh ich nicht...
Gerhard hat geschrieben:
Thomas Junker jetzt neu in "Die Evolution der Phantasie"


Die Evolution der Phantasie: Wie der Mensch zum Künstler wurde
Zitat:
Kunst ist... ungeheuer vielfältig, sowohl in den Ausdrucksformen als auch in den Wirkungen auf die je verschiedenen Betrachter oder Hörer.
Dies ist die Feststellung, die Thomas Junker, Professor für Biowissenschaften an der Universität Tübingen, zu Beginn seiner Betrachtungen trifft.

„Was aber ist Kunst? Wann ist sie entstanden, wie funktioniert sie und welcher Zweck wird mit ihr verfolgt?“

a- Kohle damit zu machen = mit irgendwas muss man ja schliesslich sein täglich Brot verdienen, wenn schon der HERR kein Manna vom Himmel fallen lässt... ;)
b- angeregt durch die Phantasie und des entdecken der eigenen kreativen Ader sich zu "selbstverwirklichen"
Bestes Beispiel dafür ist der biblische Gott.
Zitat:
Überzeugend zeigt Junker im weiteren Verlauf der Lektüre vor auf, ganz im Rahmen der Evolutionsforschung der letzten Jahre und Jahrzehnte, dass Kunst ebenso eng wie mit einem „Schönheitssinn“ verknüpft ist mit „biologischen Lebenszielen“. Im evolutionären Verständnis muss es ja so sein, dass auch die Kunst nicht als „kultureller Luxus“ sich entwickelt hat, sondern für die Gattung Mensch als ein „unverzichtbarer Bestandteil der Natur“ zu gelten hat.

Naja....

Gerhard hat geschrieben:
Denn wenn ich das ehemalige Oberhaupt der Kirche, die sich ohne mit der Wimper zu zucken ebenso wie ein Rabbi auf Buchstaben beruft....

Und worauf berufst du dich? Worauf gründen deine "Textbausteine "?
Und bitte komm jetzt ned wieder mit deiner "kreativen schöpferischen Vernunft" daher... :roll:


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BeitragVerfasst: Mi 18. Sep 2013, 23:00 
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Registriert: So 15. Sep 2013, 05:46
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Ich rede nicht nur von meiner Welt, sondern der immer irrsinnigeren Neo-Religiösität und den Gefahren des Aber-glaube trotzdem (an altbekannte Bilder, Buchstaben, persönliche Gefühle), die noch in keiner Weise durch die naturwissenschaftlichen Aufklärung gelöst wurden.

Und wenn Junker die Kunst, die ursprünglich kein Zeitvertreib, sondern Kult war, evolutionär begründet, dann war nicht die Kohle der Grund, sondern die Tauglichkeit/Notwendigkeit für Kulturwesen, die nur so gewachsen sind. (Wobei zur Phantasie sicher auch die notwendigen kunstvollen Bilder gehören, die sich Menschen von Realitäten machten, die philosophisch begründet waren.)

Die im antiken Monismus, am Anfang unserer Wissenschaft in rationaler Welterklärung begründete "schöpferische Vernunft", die du richtigerweise als meine Richtschnur begründest, entpringt nicht dem Buch und Bauch oder sich unterscheidenden Glaubenslehren und nur den eigenen Gründergestalten. Denn wenn bewusst wird, dass am Anfang kein Guru war, sondern die monistisch begründete Vernunft an der Wurzel westlicher Kultur als Wort (hebr. Vernunft) verstanden und in Gestalt ausgedrückt wurde. Dann müsste konsequenterweise - wie bereits oft geschrieben - das kult-bestimmend werden, was nach bestem Wissen im Sinne unserer Kultur der ökologischen Ordnung ent-spricht, weltökonomisch, sozial nachhaltig, zukunftsgerecht, ganzheitlich sinnvoll ist.

Nur das ist das Thema meiner Thesen über das aufgeklärt wahrnehmbare (auch historische) Wesen des chr. Glaubens, die ich unter unten angegebenene Homepage begründe.

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Warum der historisch-hoheitliche Jesus kein später vergotteter Wanderprediger war, sondern eine heute z.B. Ökologie genannte Vernunft: www.jesus-lebt-wirklich.de


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BeitragVerfasst: Do 19. Sep 2013, 22:08 
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Beiträge: 114
Gerhard hat geschrieben:
Und wenn Junker die Kunst, die ursprünglich kein Zeitvertreib, sondern Kult war, evolutionär begründet,

Kunst ist ein Statussymbol. Statussymbole zeigen, dass das eigene Überleben gesichert ist und man noch Reserven übrig hat. Dies lockt Weibchen an und schüchtert Konkurrenten ein. Beispiele:

- http://www.nationalgeographic.de/report ... ein-schatz
- der Schwanz eines Pfaus
- das Geweih eines Elches
- die Rolex eines Millionärs.

Zitat:
(Wobei zur Phantasie sicher auch die notwendigen kunstvollen Bilder gehören, die sich Menschen von Realitäten machten, die philosophisch begründet waren.)

Um Philosophie und Kunst betreiben zu können, muss man Zeit übrig haben. Wäre man gerade am Verhungern, hätte man diese Zeit nicht. Dann müsste man nämlich jagen gehen. Zeit übrig zu haben ist also ein Statussymbol. Und wie zeigt man den anderen Stammesmitgliedern, dass man Zeit übrig hat? - Indem man Bilder an Höhlenwände malt. Beweisführung abgeschlossen.

Zitat:
Denn wenn bewusst wird, dass am Anfang kein Guru war, sondern die monistisch begründete Vernunft an der Wurzel westlicher Kultur

Was sind schon 2000 Jahre "westliche Kultur" im Vergleich zur gesamten Menschheitsgeschichte. Gehts nicht mit der Menschheit ständig bergab, seit wir sesshaft geworden sind und angefangen haben vernünftig zu sein?


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BeitragVerfasst: Fr 20. Sep 2013, 04:39 
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Registriert: So 15. Sep 2013, 05:46
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JackSparrow hat geschrieben:
Zitat:
Denn wenn bewusst wird, dass am Anfang kein Guru war, sondern die monistisch begründete Vernunft an der Wurzel westlicher Kultur

Was sind schon 2000 Jahre "westliche Kultur" im Vergleich zur gesamten Menschheitsgeschichte. Gehts nicht mit der Menschheit ständig bergab, seit wir sesshaft geworden sind und angefangen haben vernünftig zu sein?


Als jemand, der für seine Denkfreiheit, die gegebene Aufklärung, den Wohlstand oder gar die Möglichkeit hier Gedanken zu tauschen dankbar ist, sehe ich die Entwicklung nicht ganz so negativ. Gleichwohl ich die Gefahren sehe, nach denen es bergab geht.

Und dafür nicht zuletzt auch die heutige Glaubensvorstellungen verantwortlich mache, die nicht nur selbst Gefahren sind, sondern den Menschen keine gemeinsame Grundlage vermitteln können, wie es derezeit der moderne Monismus bereits beginnt zu machen.

Nur deswegen mache ich mir Gedanken. Auch wenn ich jetzt wieder jagen gehen muss. Doch wenn ich die Diskussion hier beobachte, dann scheinen viele die Zeit zu haben, sich mit den kulturellen Bildern, die lt. Junker einst einen evolutionären Sinn hatten, Leben in Kulturgemeinschaft und damit Entwicklung, Überleben zu ermöglichen, zu beschäftigen. Oder sind die Schwanzfedern (die selbst bei dem Pfau dessen Zukunftssicherung dienen) hier nur Selbstzweck?

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BeitragVerfasst: So 22. Sep 2013, 23:10 
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Registriert: Mo 15. Apr 2013, 22:45
Beiträge: 226
Marcellinus hat geschrieben:
Stefan hat geschrieben:
Gerhard hat geschrieben:
Denn die Probleme des Glaubens (...)


...lösen sich von alleine auf, wenn man einfach aufhört zu glauben.

:D


Ebenfalls :)

mitschmunzelnd..........tribald


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BeitragVerfasst: Mo 23. Sep 2013, 20:02 
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Registriert: So 15. Sep 2013, 05:46
Beiträge: 11
Wohnort: Gommersheim
tribald hat geschrieben:
Marcellinus hat geschrieben:
Gerhard hat geschrieben:
Denn die Probleme des Glaubens (...)


...lösen sich von alleine auf, wenn man einfach aufhört zu glauben.

:D


Ebenfalls :)

mitschmunzelnd..........tribald[/quote]

Ich würde auch gern mitlachen. Doch wie ich in der Wirklichkeit sehe, hat die naturwissenschaftliche Aufklärung den Aber-gaube totzdem, an unseren Gründer, mein Gottesbild, Buch oder Bauchgefühl... in all seinen Blüten, bis zu blutigen Kriegen der Gegenwart, bisher nur weiter wachsen lassen.

Wer diesen "Glaube" überwinden will, der sollte seine Schwanzfedern nicht nur aus Selbstzweck zur Schau stellen, sondern muss für kulturwissenschaftliche Aufklärung über die wahren Wurzeln unserer Kultur aufgrund des gegebenen Wissens sorgen. Nur die Ablehnung eines gestrigen Verständnisses zur Schau zu tragen, ist selbstverschuldete Unmündigkeit.

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BeitragVerfasst: Mo 23. Sep 2013, 21:24 
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Beiträge: 226
Gerhard hat geschrieben:



Wer diesen "Glaube" überwinden will, der sollte seine Schwanzfedern nicht nur aus Selbstzweck zur Schau stellen,


Nur zur Information, ich hab keine Schwanzfedern. Hab nie welche gehabt, und werde sicher auch in Zukunft keine haben.

klarstellend.............tribald


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BeitragVerfasst: Mo 23. Sep 2013, 21:44 
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Beiträge: 771
tribald hat geschrieben:
Nur zur Information, ich hab keine Schwanzfedern. Hab nie welche gehabt, und werde sicher auch in Zukunft keine haben.

klarstellend.............tribald

Obwohl es dir ohne Zweifel stehen würde!

SCNR :lol:

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BeitragVerfasst: Mo 23. Sep 2013, 22:22 
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Beiträge: 148
Gerhard hat geschrieben:
Nur die Ablehnung eines gestrigen Verständnisses zur Schau zu tragen, ist selbstverschuldete Unmündigkeit.


Dann bin ich lieber unmündig als gelangweilt.


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