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BeitragVerfasst: Di 17. Sep 2013, 08:08 
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Wie unterscheidet sich das Gottesverständnis von Christen und anders Gläubigen?


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BeitragVerfasst: Di 17. Sep 2013, 08:16 
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bonaventura hat geschrieben:
Wie unterscheidet sich das Gottesverständnis von Christen und anders Gläubigen?

Das Gottesverständnis von Christen solltest du kennen. Ich bin kein Christ und kann dir dazu nichts sagen. Mit dem von Andersgläubigen habe ich ebenso keine Erfahrung und Atheisten haben kein "Gottesverständnis".

P.S.: Das Schlimme ist, daß ich jetzt schon ahne, wie das weitergeht. Haben wir das nicht alles schon hundertmal diskutiert?

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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."


- Friedrich Nietzsche


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BeitragVerfasst: Di 17. Sep 2013, 19:30 
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bonaventura hat geschrieben:
Wie unterscheidet sich das Gottesverständnis von Christen und anders Gläubigen?


Aufgeklärte Christen, denen bewusst ist, dass hinter Jesus eine im heuten Monismus z.B. als Evolution oder Ökologie erklärte Vernunft allen Werdens steht (gr. Logos), sind weder Traditionshörig, noch halten sie sich an menschliche Meinungen oder buchstäblich vorgegebene Glaubensvorstellungen, Gottesbilder... (Die der Aber-glaube gegen das Wissen vergeblich beweisen oder bezweifeln wollte.)

Aus Begeisterung für das wissenschaftlich rational erklärte kreative=schöpferische Werden/Geschehen, das sie als das verstehen, was den Alten "Wort" (hebr. Vernunft allen Werdens) von etwas sonst unsagbarem war, Christen Jesus nannten, sehen sie sich in Verant-wort-ung für eine gemeinsame kreative Gestaltung von Zukunft, tragen mit dem gegebenen Vermögen auf mündige Weise zur Genesis bei.

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Warum der historisch-hoheitliche Jesus kein später vergotteter Wanderprediger war, sondern eine heute z.B. Ökologie genannte Vernunft: www.jesus-lebt-wirklich.de


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BeitragVerfasst: Di 17. Sep 2013, 20:06 
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Hallo Gerhard, willst du uns wieder mit deinen Textbausteinen beglücken? :D

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- Friedrich Nietzsche


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BeitragVerfasst: Mi 18. Sep 2013, 04:32 
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Marcellinus hat geschrieben:
Hallo Gerhard, willst du uns wieder mit deinen Textbausteinen beglücken? :D


Zum Denken anregen. Denn die Probleme des Glaubens lösen wir nicht, über dem wir uns nur darüber lustig machen bzw. alles abstreiten, was einst wegweisend war. Aufklärung, Auswertung des wachsenden Wissens über die wahren Wurzeln unserer Kultur sowie das Wesen des chr. Glaubens sind gefragt. Textbausteine, mit denen nur das ewig wiederholt wird, was geglaubt und dann auf intellektuelle Weise als gestrig gebrandmarkt wird, sind mir zu wenig.

Unter der unten angegebenen Homepage bin ich gerade dabei Belege hierzu zusammenzutragen. Auch den beim Vor "Wort" zu nehmen, der sich in seinen wissenschaftlichen Arbeiten auf Bonaventura bezog. Und der jetzt vor dem Bundestag das nach seiner Sicht sonst einsehbare Wesen des chr. Glaubens, das ein Weiterdenken griechisch-monistischer Philosophie wäre, der auch dem menschlichem Recht vorausgeht, in Ökologie (modernem Monismus wissenschaftlicher Welterkerklärung, wo die Atheisten ihr Art Gott sehen) zu bedenken gab.

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BeitragVerfasst: Mi 18. Sep 2013, 08:20 
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Registriert: So 14. Apr 2013, 05:06
Beiträge: 1096
Gerhard hat geschrieben:
Marcellinus hat geschrieben:
Hallo Gerhard, willst du uns wieder mit deinen Textbausteinen beglücken? :D


Zum Denken anregen. Denn die Probleme des Glaubens lösen wir nicht, über dem wir uns nur darüber lustig machen bzw. alles abstreiten, was einst wegweisend war. Aufklärung, Auswertung des wachsenden Wissens über die wahren Wurzeln unserer Kultur sowie das Wesen des chr. Glaubens sind gefragt. Textbausteine, mit denen nur das ewig wiederholt wird, was geglaubt und dann auf intellektuelle Weise als gestrig gebrandmarkt wird, sind mir zu wenig.
...

Die Probleme des monotheistischen Glaubens sind nur so zu lösen: durch eine radikale Abkehr von dieser Ideologie, die gekennzeichnet ist durch reinen Blödsinn in ihren Grundlagen, dazu noch Inkonsistenz in ihren Aussagen. Beispiel Christentum: Wenn ein Theologe jetzt sagt, dass die Texte des NT zu 90% später dazugefälscht wurden, um irgendwelche Streitereien in der entstehenden Endzeitsekte zu beeinflussen, wird er eine Minute später, wenn es um irgendwelche anderen Aussagen geht, sich genau auf diese gefälschten Texte berufen. Ohne mit der Wimper zu zucken. Ein Rabbi und ein Iman wird es genauso machern.
ullr

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"Jede Religion hat das Recht, verarscht zu werden." - Heute Show am 31. Okt 2014


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BeitragVerfasst: Mi 18. Sep 2013, 08:44 
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Registriert: So 15. Sep 2013, 05:46
Beiträge: 11
Wohnort: Gommersheim
ullr hat geschrieben:
Gerhard hat geschrieben:
Marcellinus hat geschrieben:
Hallo Gerhard, willst du uns wieder mit deinen Textbausteinen beglücken? :D


Zum Denken anregen. Denn die Probleme des Glaubens lösen wir nicht, über dem wir uns nur darüber lustig machen bzw. alles abstreiten, was einst wegweisend war. Aufklärung, Auswertung des wachsenden Wissens über die wahren Wurzeln unserer Kultur sowie das Wesen des chr. Glaubens sind gefragt. Textbausteine, mit denen nur das ewig wiederholt wird, was geglaubt und dann auf intellektuelle Weise als gestrig gebrandmarkt wird, sind mir zu wenig.
...

Die Probleme des monotheistischen Glaubens sind nur so zu lösen: durch eine radikale Abkehr von dieser Ideologie, .... wird er eine Minute später, wenn es um irgendwelche anderen Aussagen geht, sich genau auf diese gefälschten Texte berufen. Ohne mit der Wimper zu zucken. Ein Rabbi und ein Iman wird es genauso machern.
ullr


Unser Ziele ist m.E. identisch, auch wenn unterschiedliche Wege vorgeschlagen werden.

Denn wenn ich das ehemalige Oberhaupt der Kirche, die sich ohne mit der Wimper zu zucken ebenso wie ein Rabbi auf Buchstaben beruft, beim "Wort" nehme, das er nun in monistisch-ökologischer Welterklärung (als Grund des Rechtes, aber sonst oft auch der Religion) zu bedenken gibt, dann kann man sich nicht mehr auf die Glaubenstradition bzw. die Buchstaben der Bibel (oder des Koran) berufen. Dort wo die Welt rational erkärt wird und was nach bestem Wissen für das gemeinsame Wohl als vernünftig zu bedenken/auszudiskutieren ist, gilt dann das "Wort" (hebr. Vernunft), wie es in der Kirche in der Gestalt Jesus ausgedrückt wurde. (Mündige Menschen gemeinsam in Verant-wort-ung nehmen könnte.)

So wie ich die Welt beobachte, hat die rein naturwissenschaftliche Aufklärung bisher nur zur Vergrößerung des Aber-gaube geführt. Und eine gemeinsame geistige Grundlage kann dann auch der naturalistische Atheismus (dessen Vertreter, z.B. Thomas Junker jetzt neu in "Die Evolution der Phantasie", inzwischen die evolutionäre Sinnhaftigkeit des Kultes beschreiben) nicht geben.

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BeitragVerfasst: Mi 18. Sep 2013, 08:51 
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Beiträge: 771
Gerhard hat geschrieben:
Unser Ziele ist m.E. identisch, auch wenn unterschiedliche Wege vorgeschlagen werden.

Nach der langen Zeit, die ich deine Beiträge beobachte, möchte ich das bezweifeln.

Gerhard hat geschrieben:
So wie ich die Welt beobachte, hat die rein naturwissenschaftliche Aufklärung bisher nur zur Vergrößerung des Aber-gaube geführt.

Das liegt an der Art, wie du die Welt beobachtest.

Gerhard hat geschrieben:
Und eine gemeinsame geistige Grundlage kann dann auch der naturalistische Atheismus nicht geben.

Nein, eine "gemeinsame geistige Grundlage" gibt es auch in hundert Jahren nicht. Braucht es aber auch nicht. Ein methodischer Naturalismus in praktischen Fragen reicht völlig. Welchen ideologischen Überbau sich der Einzelne dann darüber bastelt, oder auch nicht, ist solange ziemlich egal, wie er andere nicht damit belästigt und sich selbst nicht am praktischen Denken hindert.

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BeitragVerfasst: Mi 18. Sep 2013, 09:22 
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Hallo Marcellinus,
"methodischer Naturalismus", dieser Ausdruck gefällt mir gut. Da ist irgendwie drin, dass die Modelle mit denen wir diese Welt erklären, nicht fehlerfrei sind, garnicht sein können. Welche Methoden wenden wir an? Sind wir bereit, diese Methoden der Erforschung der Welt zu ändern, ändern die Ergebnisse, die wir aus der Beobachtung dieser Welt bekommen auch uns, unsere Ethik, unsere internen Spielregeln, unser Verhältnis zur Welt? Ich meine, dass das passiert. Zwar nicht sofort, manchmal nach langen Irrwegen, aber es passiert. Eine Ideologie einer fixen Idee folgend, womöglich in einem alten Märchenbuch niedergeschrieben, die versucht den Menschen zu ändern, ist zum Scheitern verurteilt. Diese Ideologien sind gescheitert, egal, ob es religiöse (die Idee eines guten, allmächtigen Gottes) oder politische Ideologien (Kommunismus, Faschismus, Nationalismus) handelt.
ullr

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BeitragVerfasst: Mi 18. Sep 2013, 12:51 
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Gerhard hat geschrieben:
Denn die Probleme des Glaubens (...)


...lösen sich von alleine auf, wenn man einfach aufhört zu glauben.


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